Margret Gampper hat Premiere mit ihrem neuen Programm

Kostenpflichtiger Inhalt: Neues Programm : Sie singt und singt – ganz unbeirrt

Margret Gampper und Bernd Möhl haben am 27. Oktober Premiere. Die SZ sprach im Vorfeld mit der Spiesen-Elversbergerin.

Mit der Premiere am Sonntag, 27. Oktober, gibt es wieder ein ganz neues Programm. Können Sie noch sagen, das wie vielte das ist?

Margret Gampper: Nach dem Start im Jahre 2000 im ehemaligen Café Kanne von Gerd Erdmann in Neunkirchen erfolgt am 27. Oktober die Premiere des achten musikalischen Programms „Die Alte singt noch unbeirrt über Laster, Lügen, Leidenschaften“ im Rathaussaal in Spiesen.

Erneut arbeiten Sie ja mit Bernd Möhl zusammen, ein eingespieltes Team inzwischen?

Gampper: Von Anfang an arbeite ich mit Bernd Möhl zusammen, inzwischen sind wir in der Tat ein eingespieltes Team.

Wie muss man sich die Vorarbeit vorstellen, bis so ein Programm steht? Wie lange ist der Weg von der Idee zum fertigen Programm?

Gampper: Die Vorarbeit besteht aus Hören und Sammeln von Liedern, Chansons, Balladen und Texten. Daraus entwickelt sich allmählich die Idee zu einem Programm und zu einem Titel. Da wir zunächst keinem terminlichem Zwang unterliegen, kann der Weg bis zur Premiere unterschiedlich lang sein. Es kann manchmal Jahre dauern. Wir spüren, wann ein Programm reif zur Aufführung ist. Wenn der Premierentermin avisiert ist, entsteht schon ein gewisser Druck, da wir ja alles selbst organisieren. Wir müssen außerdem für den richtigen Ton und die richtige Beleuchtung sorgen, wenn der Veranstalter das nicht übernimmt.

Wer entscheidet, was präsentiert wird?

Gampper: Wir entscheiden gemeinsam, welche Titel präsentiert werden.

Wie viel wird geprobt? Und wie fest ist so ein Programm in der Abfolge?

Gampper: Abgesehen von Ferien und privaten Terminen treffen wir uns in der Regel einmal pro Woche zum Reden, zum Planen und nicht zuletzt zum Proben. Wenn die Abfolge einmal festgelegt ist, bleibt sie normalerweise bestehen.

Gibt es ein Lieblingsstück und falls ja, warum gerade das?

Gampper: Eigentlich sind alle Titel Lieblingsstücke. Hervorzuheben wäre für uns beide der „‚Neandertaler“ und „Mein Mann will mich verlassen – Gott sei Dank“. Warum? Beide Titel sind intelligent und witzig und werden mit einem Augenzwinkern vorgetragen, wie eigentlich noch viele andere. Mit einer ernsthafteren „Brecht-Ecke“ habe ich mir einen persönlichen Wunsch erfüllt.

Wie viele verschiedene Formate laufen zurzeit?

Gampper: Zurzeit laufen zwei musikalische Programme parallel, Bernd Möhl ist zudem mit seinem Jazz-Trio und einer Jazz-Sängerin unterwegs und ich spiele „nebenher“ in zwei Theaterstücken und in einem Mundart-Solo.

Welche Programme sind das bei Ihnen konkret?

Gampper: Das sind mit Bernd Möhl die Chansonprogramme „Rotes Licht und weiße Weste“ und das neue „Die Alte singt ja immer noch“.  Theaterstücke „Kalender Girls“ mit der Schaubühne Neunkirchen und  „Oliver Twist“, für letzteres wird zurzeit geprobt mit der Theatergruppe Angela Heinz. Und dann das Mundart-Solo „Emmer off der Schnerr“.

Nach der Premiere, wie geht es weiter? Stehen weitere Aufführungstermine fest, ist schon wieder was Neues parallel im Entstehen?

Margret Gampper und Bernd Möhl haben ein neues Programm, mit dem sie am 27. Oktober erstmals auftreten. Foto: Gampper
Auch mit ihrem Mundart-Solo „Emmer off der Schnerr“ ist Gampper noch unterwegs. Foto: Gampper

Gampper: Nach der Premiere sind weitere sechs Veranstaltungen fest terminiert (zum Beispiel Limbach, Wellesweiler, Lebach, Saarbrücken). In der zweiten Hälfte 2020 werden sicher weitere Termine folgen. Das neue Musikprogramm soll eigentlich das letzte dieser Art sein – aber man soll bekanntlich niemals „nie“ sagen. In Theaterstücken werde ich mitspielen, so lange ich mir Texte merken kann. Es gibt noch so viele gute Rollen – und ich habe da schon noch einige Ideen.