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Kunden des Cap-Marktes spenden Lebensmittel für Flüchtlinge

Kunden des Cap-Marktes spenden Lebensmittel für Flüchtlinge

Mit der Spendenaktion „Von mir. Für Dich.“ bringen es die Cap-Märkte auf den Punkt, welche Ansprüche die Betreiber an sich und ihre Unternehmen stellen. Diese Spendenaktion läuft ein ganzes Jahr. Auch Elversberg war dabei.

. Die Cap-Supermärkte, ein Social Franchise-Konzept der GDW Süd aus Stuttgart, werden von Werkstätten für Menschen mit Behinderung oder Integrationsbetrieben geführt. Gemeinsam mit ihren Kunden möchten die Cap-Märkte bedürftige Menschen, von Armut bedrohte Mitbürger oder soziale Projekte vor Ort unterstützen. Die Idee ist eigentlich ganz einfach, so die Mitteilung des Unternehmens weiter.

Die jeweiligen Cap-Märkte entscheiden sich für eine lokale Initiative, eine Organisation oder einen Verein und der Markt informiert seine Kunden im Cap-Markt über die Spendenempfänger. Die Kunden können nun mit einem Spendenbeitrag von fünf Euro eine prall gefüllte Tüte kaufen, die Dinge enthält, die diese Menschen besonders nötig brauchen. Die Kosten für Packen, Logistik und Lieferung übernehmen die Cap-Märkte und leisten damit einen wesentlichen Beitrag, damit jeder gespendete Euro auch ankommt.

Die Spendentüten des Cap-Marktes in Elversberg , der ersten Aktion des Monats Februar, wurden zu Gunsten der Flüchtlingshilfe (Unterstützerkreis UKF) Neunkirchen, gesammelt.

Der UKF entstand vor zwei Jahren im Rahmen des Zuzugs der ersten Flüchtlinge mit dem Ziel, ihnen den Einstieg in das neue Leben in Deutschland zu erleichtern und ihnen zu zeigen, dass sie willkommen waren. Mittlerweile unterstützen und fördern 50 Helfer des UKF hilfsbedürftige Familien und Bedarfsgemeinschaften.

Insgesamt wurden von den Kunden des Elversberger Marktes 25 Tüten für den UKF gespendet. Jetzt wurden diese Spendentüten durch die Marktleiterin Heike Tretter und der Geschäftsführung der Reha Integrations GmbH, Thomas Vogelgesang und Gisbert Latz, an die Verantwortlichen der Flüchtlingshilfe Neunkirchen UKF, Klaus Thielen und Birgit Betz, übergeben.