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Evangelische Pfarreien sammeln Kleider
Kleidersammlung läuft bis zum 24. März

Elversberg. Recycling ist nicht nur gut für die Umwelt, es schafft Arbeitsplätze und ist auch aus sozialer Sicht empfehlenswert. Kaum zu glauben, dass es diese Idee bereits im Jahr 1890 gab - bei der Gründung der Brockensammlung Bethel.

Was vor mehr als 125 Jahren begann, ist heute dank der Hilfe von rund 4500 Kirchengemeinden in Deutschland aktueller denn je. Knapp 10 000 Tonnen Alttextilien werden der Brockensammlung Bethel jedes Jahr anvertraut, wie die evangelische Kirchengemeinde Elversberg erläutert. In der Gemeinde mit Spiesen und Heinitz kamen im letzten Jahr 2200 Kilogramm für den guten Zweck zusammen, heißt es weiter.
Dank der Kleider- und Sachspenden können in der Brockensammlung rund 90 Menschen beschäftigt werden. Zwölf Mitarbeiter haben eine Beeinträchtigung, die es ihnen erschwert, auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Stelle zu finden. Beim Sammeln, Sortieren und Verkaufen der Altkleider werden hohe Standards eingehalten. Die Brockensammblung Bethel hat sich dafür dem Dachverband Fair-Wertung angeschlossen. Er steht für Transparenz und Kontrolle. Erlöse aus dem Verkauf, zu dem auch ein großer Secondhand-Laden in Bethel beiträgt, kommen der Arbeit der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel zugute.
Noch bis Samstag, 24. März, wird in der evangelischen Kirchengemeinde Elversberg mit Spiesen und Heinitz wieder für Bethel gesammelt. Gute, tragbare Kleidung und Schuhe können in Elversberg im Gemeindehaus, Eingang Eckstraße und in Spiesen in der Garage am Pfarrhaus des Gemeindezentrums in der Bethelstraße abgegeben werden.