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DJK Elversberg zwischen Aufstiegshoffnungen und Umbruch

Amateurfußball : Der Trainer bleibt – ein Teil des Teams geht

Markus Scherer soll den Umbruch bei der DJK Elversberg nächste Saison fortsetzen. In welcher Liga die DJK dann spielt, ist noch unklar.

Die Fußballer der DJK Elversberg mischten in der Kreisliga A Saarpfalz bis zur Saisonunterbrechung munter im Rennen um den Aufstieg mit. Die Mannschaft von Trainer Klaus Scherer musste in fünf Spielen keine Niederlage einstecken. Weil neben vier – zum Teil haushohen – Siegen aber auch ein Remis zu Buche stand (1:1 gegen den SV Kohlhof), liegt die DJK in Lauerstellung hinter Spitzenreiter SSV Wellesweiler, der alle Partien gewonnen hat, „nur“auf Rang zwei. Nun ist die Unsicherheit auch bei den Elversbergern groß. Wann und wie geht die Saison weiter? Tut sie das überhaupt? Und wie wird sie gewertet?

Die erneute Zwangspause nutzt die DJK, um die Personalplanungen voranzutreiben. Und das ist auch nötig. Denn laut einer Pressemitteilung der Elversberger werden den Verein zur kommenden Saison mehrere Spieler verlassen. Namen nennt der Verein dabei noch nicht.

Klar ist dagegen, dass Trainer Scherer an Bord bleibt. „Markus ist stets gradlinig in seinen Aussagen und keiner, der sich verbiegen lässt. Er hat aber immer ein offenes Ohr für seine Mitmenschen – und vor allem für seine Spieler. Genau diese Typen fehlen nicht nur im Fußball, sondern auch in der Gesellschaft. Daher freuen wir uns sehr, dass Markus weiterhin den Weg mit uns geht“, heißt es in der Pressemitteilung der DJK.

Für Scherer selbst habe es außer Frage gestanden, den Elversbergern weiter treu zu bleiben und den im Sommer 2019 zusammen mit dem Vorstand eingeschlagene Neuaufbau weiter zu verfolgen. „Dieser Neubeginn hat sich besser gestaltet als wir es erwartet hatten. Wir waren vom Saisonstart weg bis zum Abbruch der Vorsaison permanent unter den ersten Drei der Tabelle. Das hat selbstverständlich Appetit auf mehr gemacht“, wird Scherer in der Mitteilung zitiert.

Rückschläge wie Spielerabgänge seien vor der laufenden Saison seien gut kompensiert worden – der aktuelle Tabellenplatz zwei sei ein Beleg dafür. Es bereite Scherer weiterhin viel Spaß, mit der Mannschaft und dem Verein zusammenzuarbeiten. Das sportliche Ziel laute: So lange wie möglich vorne dabei bleiben. Am besten unter den ersten zwei. Denn falls die Vorrunde trotz der Corona-Pandemie noch zu Ende gespielt – und die Saison somit gewertet wird – würde der Zweitplatzierte an einer anschließenden Relegationsrunde um den Aufstieg teilnehmen.

Unabhängig von der Spielklasse hat Scherer von der kommenden Saison genaue Vorstellungen: „Ich bin sehr guter Dinge, dass wir dann eine Mannschaft haben werden, die absolut wettbewerbsfähig sein wird. Die Verantwortlichen und ich arbeiten mit Hochdruck am Kader. Wir werden einige neue Gesichter begrüßen können.“