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Bürgermeisterwahl
Bernd Huf kandidiert als Bürgermeister

Der 50-jährige Bernd Huf wirft bei der kommenden Bürgermeisterwahl seinen Hut in den Ring.
Der 50-jährige Bernd Huf wirft bei der kommenden Bürgermeisterwahl seinen Hut in den Ring. FOTO: Patrick Neu
Spiesen-Elversberg. Der 50-Jährige tritt als unabhängiger Kandidat zur Bürgermeisterwahl in Spiesen-Elversberg an. Dort war er unter anderem im Sport aktiv. Von Marc Prams

Ein Unbekannter ist Bernd Huf im Rathaus von Spiesen-Elversberg nicht. Immerhin hat der heute 50-Jährige dort seine Ausbildung zum Beamten des gehobenen Dienstes absolviert. Seit 2012 leitet der Diplom-Verwaltungswirt die Finanzverwaltung in der Gemeinde Mandelbachtal, kennt sich als Kämmerer also mit den Strukturen einer Verwaltung aus. Zwar ist Huf in seiner Heimatgemeinde seit vielen Jahren engagiert – unter anderem hat er als Vorsitzender von Borussia Spiesen von 1996 bis 2004 die Zukunft des Vereins mitgestaltet – , politisch ist er bislang allerdings noch nicht in Erscheinung getreten. Bislang, wohl gemerkt. Denn jetzt will Huf erneut ins Rathaus seiner Gemeinde. Am 26. Mai geht er bei der Wahl als unabhängiger Kandidat ins Rennen.


Die dafür notwendigen 99 Unterstützer aus der Gemeinde hätten ihr „Unterstützungsblatt“ bereits im Rathaus abgegeben, versichert der dreifache Familienvater.

„Einiges, was die Gemeinde betrifft, gefällt mir nicht“, antwortet Bernd Huf auf die Frage, was ihn zur Kandidatur motiviert. So will er sich für mehr Bürgerbeteiligung stark machen, die Bevölkerung mehr in für sie wichtige Prozesse einbinden. „Ich bin zum Beispiel der Meinung, dass man Gebäude, die das Ortsbild prägen, wie etwa der alte katholische Kindergarten, nicht abreißen, sondern erhalten sollte“, sagt Huf.



Auch die Nahversorgung in den beiden Ortsteilen hat er auf der Agenda. Immer mehr Leerstände, der Weggang des Cap-Marktes und die kommende Schließung der Rewe-Filiale; all dem müsse man entgegenwirken. Auch für die Sanierung der beiden Ortskerne will er sich einsetzen.

Es sei ihm wichtig, unabhängig der jeweiligen politischen Standpunkte, ausschließlich die beste und wirtschaftlichste Lösung für die Gemeinde zu finden und umzusetzen, erklärt der Bürgermeisterkandidat auf seiner Web-Seite.