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FEuerwehr: Belohnung für ein hartes Einsatzjahr

FEuerwehr : Belohnung für ein hartes Einsatzjahr

Der Löschbezirk Elversberg feierte seinen Familienabend mit Beförderungen und Ehrungen von Wehrleuten.

Beim Familienabend der Feuerwehrleute des Löschbezirks Elversberg gab Löschbezirksführer Michael Hoffmann einen kleinen Überblick übers abgelaufene Jahr. Vor den Wehrleuten und ihren Angehörigen sowie Ehrengästen wie dem Brandinspekteur des Landkreises, Werner Thom, Landesbrandinspekteur Timo Meyer und anderen ging er vor allem auf die Schwere der Einsätze ein. Es seien Brandopfer zu beklagen gewesen, die Zahl habe sich 2017 gegenüber den Vorjahren verdoppelt. Viele der Feuerwehrangehörigen, die direkt vorne dabei gewesen wären, würden teils noch heute psychologische Behandlung in Anspruch nehmen. Auch  die Behinderung von Einsätzen, beziehungsweise die Angriffe auf Feuerwehrangehörige und Sanitätskräfte, gebe zu denken. Positiv erwähnte er, dass die Feuerwehr Spiesen-Elversberg im Gegensatz zu anderen Wehren recht gut aufgestellt sei.

Der Familienabend war Anlass, einige Feuerwehrangehörige in einen höheren Dienstgrad zu befördern beziehungsweise für langjährige Verdienste zu ehren. Besonders geehrt wurde Wolfgang Rupertus, der in seinen 50 Dienstjahren quasi alle Führungsämter in der Feuerwehr durchlaufen hat. So habe sein Werdegang mit der Leitung der Jugendwehr begonnen. Danach habe er die Führung des Löschbezirkes übernommen und sei anschließend zum Wehrführer gewählt worden und er habe dieses Amt über viele Jahre begleitet, wobei ihm auch so manches Mal ein kräftiger Gegenwind ins Gesicht geblasen hätte. Für 50 Jahre im Dienst der Feuerwehr wurde Wolfgang Rupertus an diesem Abend die goldene Nadel des Landesfeuerwehrverbandes verliehen.

Die Beförderung der Wehrleute nahm Bürgermeister Reiner Pirrung als Chef der Wehr vor. Jan-Frederik Ley wurde zum Feuerwehrmann ernannt. Jan Hoffmann und Jan Ley wurden zum Oberfeuerwehrmann und Christian Trenz und Sven Schepp wurden zum Löschmeister befördert.

Geehrt wurden neben Rupertus dann auch noch für 25 Dienstjahre in der Feuerwehr mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Bronze Matthias Geid, für 30 Dienstjahre in der Feuerwehr mit einer Standuhr der Gemeinde Heinrich-Christian Klein, für 35 Dienstjahre mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold Christoph Huster.