SPD-Mitglied Volker Fröhlich bleibt Ortsvorsteher von neunkirchen

Ortsrat Neunkirchen : Ortsvorsteher bleibt Fröhlich

Neunkirchen: SPD-Mitglied mit zwölf Ja-Stimmen im Amt bestätigt. Alice Avieny von der CDU Stellvertreterin.

Volker Fröhlich von der SPD bleibt auch in den nächsten fünf Jahren Ortsvorsteher des Stadtbezirks Neunkirchen-Innenstadt mit den Stadtteilen Heinitz, Sinnerthal und Eschweilerhof. In der konstituierenden Sitzung des Ortsrates, an der 14 von 15 Mandatsträgern teilnahmen, wurde der 59-jährige Verwaltungsbeamte am Donnerstag mit zwölf Ja-Stimmen im Amt bestätigt. Zwei Ortsratsmitglieder sprachen sich gegen ihn aus. Fröhlich, der seit 2009 an der Spitze des Ortsrates steht und damit in seine dritte Amtszeit geht, war einziger Kandidat. Mit dem gleichen Abstimmungsergebnis wurde Alice Avieny aus der CDU-Fraktion zur stellvertretenden Ortsvorsteherin gewählt. Auch die junge Christdemokratin hatte keinen Gegenkandidaten. Auch bei den weiteren Personalentscheidungen herrschte zwischen den beiden großen Fraktionen Konsens Claus Burgardt von der SPD-Fraktion, der wegen Urlaubs an der konstituierenden Sitzung im Rathaus nicht teilnehmen konnte, wurde in Abwesenheit einstimmig als Schriftführer wieder gewählt, Ortsratsneuling Julian Sieren von der CDU-Fraktion wurde ebenso einstimmig zum Stellvertreter bestimmt. Gunter Milch (SPD) vertritt den Ortsrat nach Mehrheitsbeschluss im Seniorenbeirat der Stadt und wenn er verhindert ist, übernimmt Rainer Roth (CDU) diese Aufgabe. Beide setzten sich in offener Abstimmung jeweils mit 12:2 Stimmen gegen AfD-Ortsrat Wolfgang Köhler durch.

Zu Beginn einer „besonderen Ortsratssitzung“ hatte Bürgermeister Jörg Aumann (SPD) die 14 Ortsratsmitglieder per Handschlag nach den Bestimmungen des Kommunalen Selbstverwaltungsgesetzes (KSVG) verpflichtet. Wegen des räumlichen Zuständigkeitsbereiches sprach Aumann von „einem interessanten Ortsrat mit unterschiedlichen Problemstellungen“. Umso bedauerlicher sei es, dass viele Bürgerinnen und Bürger ihr Wahlrecht nicht in der gewünschten Form wahrgenommen haben, merkte Aumann mit einem Hinweis auf die Wahlbeteiligung am 26. Mai an. „Dennoch muss der Ortsrat auch die Interessen und Belange dieser Menschen wahrnehmen“, machte der künftige Oberbürgermeister klar.

Dem neu gewählten Ortsrat Innenstadt gehören sechs Mitglieder der SPD, vier Ortsräte in der CDU-Fraktion, je zwei Mitglieder der Grünen und der AfD sowie eine Ortsrätin der Linksfraktion an.