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SPD kritisiert Armin König wegen Höllgelände scharf

Illingen. Noch immer nimmt die Illinger SPD das Verhalten von Bürgermeister Armin König in Sachen Höllgelände kopfschüttelnd zur Kenntnis. "Nun sind alle Gespräche eingestellt, vor der Kommunalwahl tut sich nichts mehr. War dies das Hurra-Schreien im Internet wert?", fragt Guido Jost, Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion, im Gespräch mit der SZ

Illingen. Noch immer nimmt die Illinger SPD das Verhalten von Bürgermeister Armin König in Sachen Höllgelände kopfschüttelnd zur Kenntnis. "Nun sind alle Gespräche eingestellt, vor der Kommunalwahl tut sich nichts mehr. War dies das Hurra-Schreien im Internet wert?", fragt Guido Jost, Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion, im Gespräch mit der SZ. Verwaltungschef König hatte, wie berichtet, auf seiner Internetseite berichtet, er habe die Neustrukturierung des Höllgeländes in trockene Tücher gebracht. Dies, obwohl beim vorangegangenen Gespräch mit den Investoren Vertraulichkeit vereinbart worden sei, so die SPD. Damit habe sich die "achtjährige unrühmliche Karriere" des Bürgermeisters in Sachen Höll fortgesetzt, stellt der SPD-Gemeindeverbandsvorsitzende Christian Petry fest. Wegen Königs Taktieren seien bereits mehrere Investoren abgesprungen. "König hat vieles kaputt gemacht", ergänzt Jost, der eine eigene Gemeinderatssitzung zu diesem Themenkomplex für lohnenswert halten würde. Auf jeden Fall will die SPD im neuen Gemeinderat darauf hinwirken, dass statt König ein Beigeordneter für den Komplex Höll zuständig wird, kündigte Jost an. gth