Shanta Ghosh setzt Schüler in Bewegung

Wiebelskirchen. Mehr als 2000 Schüler, Eltern, Vertreter von Vereinen, Gesundheitseinrichtungen, Sport- und Bewegungstherapeuten, Ärzte und Pädagogen starteten an der Maximilian-Kolbe-Schule in einen ganz besonderen Aktionstag

Wiebelskirchen. Mehr als 2000 Schüler, Eltern, Vertreter von Vereinen, Gesundheitseinrichtungen, Sport- und Bewegungstherapeuten, Ärzte und Pädagogen starteten an der Maximilian-Kolbe-Schule in einen ganz besonderen Aktionstag. Nach einem Entree durch die Bläserklasse eröffnete die ehemalige Spitzen- und Leistungssportlerin Shanta Ghosh als Schirmherrin die Schwerpunktveranstaltung, indem sie beziehungsreich den Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness und geistiger Leistungsfähigkeit herausstellte. Die ehemalige Schülerin der Schule und heutige Diplompsychologin trat dann auch gleich in ihrer Vorbildfunktion in einem sportlichen Wettstreit an Spinninggeräten gegen Schulleiter Walter Meiser an, heißt es in einer Pressemitteilung weiter. Dieser zog jedoch gegen Shanta Ghosh in Topform den Kürzeren. Schüler, die sich auf Mitmachkarten Bewegungsaktivitäten oder Bildungsangebote testieren ließen, waren ebenso unterwegs wie ihre Eltern, die sich auf ein vielfältiges Sport-, Informations- und Ernährungsangebot einlassen konnten. Mitarbeiter des Städtischen Krankenhauses und des Josef-Krankenhauses boten nicht nur Informationen an, sondern maßen Blutdruck und Blutzucker und zeigten, wie Allergietests vorgenommen werden. "Schöner Frühling" heißt übersetzt die aus China kommende und ursprünglich der Kung-Fu-Kunst entliehene Selbstverteidigungsmethode, die von der Wing-Tsun-Gruppe Neunkirchen unter Leitung von Angelika Leibrock vorgestellt wurde. Das sportliche Pendant lieferte die stärker auf den Wettkampf ausgerichtete Sportart Karate, wie sie von einer ganzen Riege an Karateka des Karateclubs Wiebelskirchen demonstriert wurde. Hoch hinaus konnten Schüler an einer Kletterwand des Diakonischen Werks, wo sie unter Anleitung von Bettina Treinen und Andreas Jung erste Versuche wagen. "Richtig toll ist es, seine Grenzen zu kennen", meinte Lukas Harthmann, der nicht zum ersten Mal, an Seilen gesichert, die Wand bis zum übermächtigen Überhang bezwang.Ernährung und Gesundheit wurden nicht nur theoretisch betrachtet, sondern auch in Ess- und Getränkeangeboten erlebbar. 700 Portionen Pellkartoffeln mit Quark, 300 Portionen Gemüsepfanne sowie ein riesiges Salatbüfett und 600 Schalen Obstsalat fanden ihre Abnehmer. red