Graffiti-Workshop Mit Graffiti und Hip-Hop in die Ferien

Neunkirchen · Kutscherhaus-Verein organisierte ein „School’s out“-Event für Kinder und Jugendliche an der Tus-Halle in Neunkirchen.

 Abd hat seinen Namen in Form von Graffiti „verewigt“.

Abd hat seinen Namen in Form von Graffiti „verewigt“.

Foto: Edda Petri

Mehr als 50 Kinder und Jugendliche folgten der Einladung des Kutscherhaus-Vereins zu einer Ferien-Kick-off-Veranstaltung mit Graffiti-Workshop, der Rapperin Mino Riot und DJ Geevee. Das teilt Edda Petri für den Kutscherhaus-Verein mit. Der TuS 1860 Neunkirchen und deren Präsident Arno Feber hatten vor zwei Jahren die Erlaubnis zur Nutzung der „Parkplatzseite“ der Halle als selbstverwaltete Graffiti-Wall erteilt. Die Wand wird seitdem rege von den Neunkircher Jugendlichen genutzt. Gerhard Müller, stellvertretender Vorsitzender des Kutscherhaus-Vereins, betonte, dass es genau dieser Offenheit und Bereitschaft zur Kooperation bedürfe, „um mit kreativen Projekten Neunkirchen für Kinder und Jugendliche zu einer lebenswerten Stadt zu machen“. Angeleitet und beraten wurden die jungen Sprayer von den erfahrenen Graffiti-Coaches, Max Roth und Gianluca. Als Rahmenprogramm trat auf der roten Kutscherhaus-Bauwagenbühne ab 18 Uhr die Rapperin Mino Riot auf und sorgte am sommerlich heißen Donnerstag mit eigenen Songs für die passende Stimmung. DJ Geevee war bereits zum zweiten Mal bei den beliebten Neunkircher Graffiti-Jams mit dabei. Aber auch für das leibliche Wohl der Kinder und Jugendlichen hatten Edda Petri und Manuela Schmidt vom Kutscherhaus-Verein gesorgt. „Die Hüttengriller“ aus Spiesen-Elversberg waren spontan bereit, auch bei Temperaturen oberhalb der 30 Grad den Grill anzuwerfen und sich hier für die gute Sache zu engagieren.

Die Veranstaltung ist Teil der vom Bund geförderten Maßnahme „Light up! Neunkirchen“. Das Kutscherhaus ist der einzige saarländische Modellstandort des Bundesförderprogrammes Utopolis.