Schöne Panoramen, gemütlicher Rastplatz und gute Begehbarkeit

Schöne Panoramen, gemütlicher Rastplatz und gute Begehbarkeit

Hangard. Nachdem Regina Steffen mit geputzten Wanderschuhen und gepacktem Rucksack tagelang gewartet hatte, machte sie sich bei schönem Spätsommerwetter auf den Brunnenpfad

Hangard. Nachdem Regina Steffen mit geputzten Wanderschuhen und gepacktem Rucksack tagelang gewartet hatte, machte sie sich bei schönem Spätsommerwetter auf den Brunnenpfad. "Wo hätte ich je gedacht, dass mein Heimatort sich einmal zum Wanderparadies entwickeln würde! Dies erfüllt mich als eingesessene Hangarderin schon ganz schön mit Stolz! Und was soll ich sagen: es war ein völlig neues Gefühl, die Heimat einmal auf diese Art und Weise zu erkunden", so schrieb sie der SZ. Viele Teilstrecken dieser abwechslungsreichen Wanderroute erweckten in ihr Erinnerungen an die Kindheit und Jugend, als sie an den Sonntagen mit der Clique durch die Wälder strömte, zum Kameradschaftsbrunnen - und durch das Schönbachtal spazierte. "Auf der Sinnesbank genoss ich das fantastische Panorama ebenso wie die gemütliche Rast an der neuen Schutzhütte am Lichtenkopf. Ein riesiges Lob und Dankeschön an die vielen ehrenamtlichen Helfer, die mir durch viel Eigeninitiative diesen wunderbaren Tag im Einklang mit der Natur ermöglicht haben." Und auch der Forstbehörde will sie danken, die "durch den Bau von vielen Stegen und einer Treppe den Abstieg in die Schlucht zum Zimmermannsfelsen überhaupt begehbar gemacht" habe. "Dieses letzte Teilstück war für mich das persönliche Highlight auf der 15 Kilometer langen, sehr abwechslungsreichen Wanderung, für die man fünf bis sechs Stunden Zeit einplanen sollte." Jetzt hofft sie, dass die Vandalen dem Weg fern bleiben. Am 3. Oktober ist dann offizielle Eröffnung. "So wird man künftig nicht nur of die Hangard Musik mache - sondern nun auch nach Hangard wandern kommen", freut sich Regina Steffen auf regen Besuch auf dem Wanderweg in ihrem Heimatort. red

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