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Zaunanlage um die alte Linde soll erneuert werden

Stennweiler. (mhu) In seiner jüngsten Sitzung hat der Ortsrat von Stennweiler einen neuen Schiedsmann für den Ortsteil gewählt. Außerdem wurde das Bürgerprojekt zur Erneuerung der Zaunanlage um die tausendjährige Linde in Stennweiler auf den Weg gebracht.

(mhu) In seiner jüngsten Sitzung hat der Ortsrat von Stennweiler einen neuen Schiedsmann für den Ortsteil gewählt. Außerdem wurde das Bürgerprojekt zur Erneuerung der Zaunanlage um die tausendjährige Linde in Stennweiler auf den Weg gebracht.


Kurt Baltes ist neuer Schiedsmann in Stennweiler. Nachdem der Ortsrat in einer vergangenen Sitzung Baltes bereits für die Rolle des Schiedsmannes vorgeschlagen hatte, wurde er nun mit einer Mehrheit von neun Stimmen aus dem Ortsrat gewählt. Baltes war die einzige Person im Ort, die als neuer Schiedsmann zur Wahl stand.

Einen Scheck über 4500 Euro durfte der Ortsrat vom Umweltministerium entgegennehmen. Das Geld soll in die Neuumzäunung der tausendjährigen Linde in Stennweiler fließen. Ortsvorsteherin Christina Baltes bat daher um tatkräftige Unterstützung seitens der Mitglieder im Ortsrat und der Vereine in Stennweiler in dem Bürgerprojekt.



Dafür soll nun eigens eine Arbeitsgruppe gegründet werden. Ziel ist es, zunächst den alten Zaun um die Linde zu entfernen und die angeschlossene Betonmauer abzutragen. "Im nächsten Schritt sollen dann Randsteine gesetzt, ein neuer Zaun installiert sowie eine Buntsandsteinmauer angeschlossen werden", berichteten Jochen Klein vom Bauamt und Jörg Schütz, der als Ideengeber des Projekts fungiert. Der neue Zaun soll dabei einem Bauernzaun aus früheren Zeiten nachempfunden sein. Ortsvorsteherin Baltes merkte an, dass man möglicherweise noch die Installation zweier Solarstrahler in Betracht ziehe, sofern das Budget dies zuließe. Außerdem soll noch eine Bepflanzung in Form von Sträuchern die neue Umzäunung verschönern. Bürgermeister Markus Fuchs verwies auf den Abschlusstermin für das Projekt: Bis zum 30. November soll der neue Zaun um die tausendjährige Linde stehen. Angesetzt sind für das Bürgerprojekt momentan rund 250 Arbeitsstunden.