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Vortrag im Zechengebäude des Bergwerks Reden beleuchtet eiszeitliche Tierwelt

Vortrag : So sah die Tierwelt in der Eiszeit aus

Um die eiszeitliche Tierwelt geht es bei einem Vortrag am Donnerstag, 9. Mai, im Zechengebäude des Bergwerks Reden. Diese Tierwelt im Spiegel der paläolithischen Kunst wird dabei Christoph Bernd beleuchten von der Naturforschenden Gesellschaft des Saarlandes.

Er wird ab 19 Uhr im Seminarraum des Zechengebäudes referieren. Erst durch den Auftritt des modernen Menschen in der letzten Eiszeit gibt es außer den Fossilien zusätzliche Belege für die damalige Tierwelt. Höhlenbären, Riesenhirsche, Auerochsen und Steppenbisons bevölkerten damals unsere Landschaften. Abgesehen von Nahrungsresten sind es insbesondere Gravierungen, Reliefs, Statuetten und die berühmten Höhlenmalereien, die uns wie in einem Bilderbuch einen Blick auf diese lange vergangene Zeit erlauben. Der Vortrag beschäftigt sich speziell mit den späteiszeitlichen Tierarten, ihrer Verbreitung und Ökologie.

Dabei werden neben den paläontologischen Quellen besonders die archäologischen Hinterlassenschaften und ihr Informationsgehalt vorgestellt. Sie sind ein bedeutender Beitrag zur Kenntnis der späteiszeitlichen Tierwelt und zum Verständnis ihrer Lebensweise in der scheinbar lebensfeindlichen Umwelt. Christoph Bernd kommt aus Bexbach, ist Inhaber eines Büros für Freilandforschungen mit dem Schwerpunkt Zoologie, speziell Amphibien und Reptilien, Archäologie, Geologie und Umweltbildung. Außerdem ist er Mitarbeiter beim Urweltmuseum Geoskop, einer Zweigstelle des Pfalzmuseums auf Burg Lichtenberg, hoch über der Stadt Kusel. Der Vortrag ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.