Volker C. Jacoby las aus dem satirischen Frühwerk Hüschs

Volker C. Jacoby las aus dem satirischen Frühwerk Hüschs

. In den 80er Jahren hat er sogar mit ihm auf der Bühne gestanden. Dann hat der saarländische Liedermacher Volker C. Jacoby den Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch aus den Augen verloren. Erst Hüschs religiöse Texte stellten den Kontakt mit dem St. Ingberter wieder her.

Weil sich im Dezember der Todestag des Kabarettisten zum zehnten Mal jährt, hatte Jacoby auf Einladung der Volkshochschule Schiffweiler zu einer Lesung aus Hüschs Werken ins Bistro Saxenkreuz in Heiligenwald geladen. Der saarländische Autor und Liedermacher Volker C. Jacoby trug dabei die für Hüsch typischen humoristischen Texte vor, gewährte seinem Publikum aber auch einen Einblick in die ernsteren Werke des Kabarettisten .

Nach einigen einleitenden Worten durch Ortsvorsteher Klaus Gorny widmete sich Jacoby zunächst dem satirischen Frühwerk Hüschs. In der gemütlichen Atmosphäre bei Kerzenlicht trug er am Ende seines Programms auch spirituelle Texte von Hüsch vor. Der St. Ingberter, der sich unter anderem auch als Festredner bei Trauungen und Beisetzungen betätigt, kam durch diese Texte wieder in Kontakt mit Hüsch. "Er hatte ein sehr kindliches Gottesbild. Mir geht es ähnlich", erklärte er.

Musikalische Unterstützung erhielt Jacoby von seinem Freund Peter Hack, der die Lesung auf dem Keyboard und der Gitarre begleitete. Gepaart mit Jacobys Art des Vorlesens sorgte der Auftritt für das Publikum im Bistro für die typische Atmosphäre eines Hüsch-Abends. Wie ein Zuschauer treffend bemerkte: "Wenn man die Augen schließt, könnte man meinen, Hanns Dieter Hüsch liest vor."