Umzug an Rosenmontag in Stennweiler

Umzug Stennweiler : Stennweiler Narren lassen es krachen

Umzug trotz widriger Umstände. Auch von Hagel lassen sich die Freunde der Fastnacht nicht vertreiben.

Pünktlich um 15.11 Uhr und zu Beginn des Rosenmontagumzugs zog ein Sturm mit Windböen, Regen und Hagel über Stennweiler. Dennoch ließen sich die Zuschauer nicht von ihrer guten Laune abbringen. Der Veranstalter, der Sportverein Stennweiler, entschloss sich trotz Unwetterwarnung, den Zug laufen zu lassen. 21 Gruppen mit rund 250 Mitwirkenden zogen gutgelaunt durch die Gemeinde und sorgten mit Musik, Bonbons, Popcorn und Getränken für Stimmung. Die Zuschauer konnten sich über Indianer, Weihnachtsmänner und Schulkinder freuen. Das Stickstudio Müller stellte Stennweiler mit seinem Wagen in die Mitte Europas und machte den Ort kurzerhand zum Nabel der Welt.

Nicht fehlen durfte natürlich die Tanzgarde sowie der Wagen mit dem Prinzenpaar Prinz Thomas II. und Pronzessin Marina I.. Trotz nasskaltem Wetter strahlten die Tollitäten um die Wette. Auch zahlreiche Kindergruppen waren unterwegs. Ebenso das Männerballett der IGS,  die Rangers aus Heiligenwald, die Wemmetsweiler Knausekäpp, die Elleretze aus Heiligenwald, der KKV Landsweiler mit seinem Prinzenpaar, Prinz Marc I. und Prinzessin Eva I., die Pumelfee vom IGS Stennweiler, Cafe Maria als „Frühstück auf Beinen“, der Tischtennisverein als die „Stennweiler Freibeuter“. Auch die Clowns von der Rosenmontagsinitiative machten im Regen ihre Späße.

Musikalisch waren aktiv der Fanfarenzug aus Ottweiler und der Musikverein Harmonie aus Schiffweiler. Dem Zug voraus fuhr der Wagen der evangelischen Kirchengemeinde Landsweiler mit dem Mottowagen „500 Jahre Silberglöckchen“. So war denn auch die Organisatorin der Veranstaltung, die Vorsitzende des SV Stennweiler, Jutta Pirron-Sell, zufrieden mit dem Verlauf: „Es hat alles geklappt, niemand kam zu Schaden und jetzt sind alle auf dem Weg in die Halle, wo kräftig gefeiert wird und die Prämierung der originellsten Kostüme erfolgt.“

Und auch das Wetter wurde dann wieder besser.

Mehr von Saarbrücker Zeitung