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Tolle Kappensitzung HCV Die Flitsch Heiligenwald

Kostenpflichtiger Inhalt: Die Flitsch Heiligenwald : Närrische Reise durchs Traumland

Bei der Kappensitzung des HCV Die Flitsch begrüßte zwar das Sandmännchen die Besucher, aber bei der guten Stimmung, die die Akteure verbreiteten, war an Schlaf nicht zu denken.

Der HCV Die Flitsch ist in dieser Session im Traumland unterwegs. Deshalb verwunderte es nicht, dass die Besucher am Samstagabend im Bürgerhaus vom Sandmännchen begrüßt wurden. „Wir haben ein wunderbares Programm für Sie vorbereitet“, versprach Sitzungspräsident Reinhard Wagner in dieser Rolle und das war nicht nur so daher gesagt.

Besonders stolz ist man bei der Flitsch auf den närrischen Nachwuchs. Dazu gehören Johannes I. und Victoria I., die im Traumland als erstes Kinderprinzenpaar der Flitsch regieren. Beide sind nicht nur hübsch anzuschauen, sondern auch recht schlagfertig, was sie bei ihrem Bühnenauftritt unter Beweis stellten. Für die jungen Tollitäten gab es dann auch die erste Rakete des Abends. Sie waren in der Sitzung aber nicht die einzigen närrischen Regenten.

Auch das Heiligenwalder Prinzenpaar Marco I. und Michelle I., das vom Karnevalsverein Elleretze gestellt wird, machte der Flitsch seine Aufwartung. Der Kinderprinz ist aber nicht nur närrischer Regent. Zusammen mit seiner Schwester Elisabeth gehört Johannes Hoffmann auch zum hoffnungsvollen Büttennachwuchs der Flitsch. Was die beiden als Lilly und Moritz „ausm Lääwe unn von dehemm“ zu erzählen hatten, dürfte nicht jedem in der Familie gefallen haben. Da flatterte beispielsweise ein Beschwerdebrief der NVG ins Haus, weil Moritz zwar das Redeverbot mit dem Busfahrer beachtet, ihm stattdessen aber einen Zettel vor die Nase gehalten hatte, mit Folgen. Wenn er sich zum Geburtstag ein Buch wünscht, dann „am liebschde de Oma ihr Sparbuch“, gab er zu verstehen. Auf Formel-1-Rennen kann er auch verzichten. „Wenn ich siehn will, wie jemand 64 mol dasselbe macht, guck ich der Mama beim Enparke zu“, meinte der Filius. Welch schweren Stand mitunter ein Lehrer haben kann, erlebten die Besucher bei dem Sketch „Die Schulklasse“. Wenn der etwa im Biologieunterricht auf die Frage nach einer heimischen Blume die Antwort Gürtelrose bekommt, kann man ihn nur bedauern.

Die Sitzung war eine bunte und gelungene Mischung aus Wortbeiträgen, Tanz und Gesang, bei der die Besucher im Heiligenwalder Bürgerhaus keine Langeweile hatten.