Teddys, Deko, Schmuck und mehr

Landsweiler-Reden. So genau weiß es auch Jutta Gimmler vom Kulturamt der Gemeinde Schiffweiler nicht, die wievielte Hobbykünstler-Ausstellung an diesem Wochenende in der Kommune über die Bühne ging. Aber Eines sei sicher: "Wir haben sie jetzt zum zehnten Mal in Folge in der Landsweiler Klinkenthalhalle durchgeführt

Landsweiler-Reden. So genau weiß es auch Jutta Gimmler vom Kulturamt der Gemeinde Schiffweiler nicht, die wievielte Hobbykünstler-Ausstellung an diesem Wochenende in der Kommune über die Bühne ging. Aber Eines sei sicher: "Wir haben sie jetzt zum zehnten Mal in Folge in der Landsweiler Klinkenthalhalle durchgeführt. Und ich muss feststellen: Die Nachfrage sowohl von Ausstellern wie auch Besuchern ist richtig gut. Alle 49 Standplätze in der Halle und auf der Bühne des Hause sind restlos vergeben. Und als ein Standbetreiber einen Tag vor der Eröffnung absagen musste, fanden wir blitzschnell Ersatz." Tatsächlich waren die Parkplätze an allen drei Tagen rund um die Klinkenthalhalle Mangelware und an den Nachmittagen herrschte reger Betrieb. Von besonderem Interesse für Kinder war die extra eingerichtete Spielecke und auch die Informationen des Kriminalitätsbeirates in Sachen häusliche Sicherheit in und ums eigene Haus wurden gut angenommen. Friedrich Denne vom Arbeitskreis Heimatkunde stellte die Genealogie, das wissenschaftliche Erforschen der familiären Wurzeln vor. Mitten drin präsentierte Kevin Berg von der Neuen Arbeit Saar die Werke der Kunstgruppe, Bilder und Skulpturen. Warum so viele Leute immer wieder zu diesen Ausstellungen kommen? Werner Forster aus Landsweiler-Reden brachte es auf den Punkt: "Man kann sich hier davon überzeugen, dass viele Menschen in ihrer Freizeit die unterschiedlichsten Interessen pflegen und mit gefälligen Kreationen in die Öffentlichkeit gehen. Meine Frau und ich kommen immer wieder gerne hierher." Roland Voss, der im Dachswald, dem "Grenzgebiet" zwischen den Gemeindebezirken Landsweiler und Heiligenwald wohnt, schaute sich mit Ehefrau und Kindern um: "Es ist kaum zu glauben, was die Aussteller hier alles mitbringen, mit wie viel Poesie und handwerklichem Geschick echte Kunstwerke entstehen." Dass diese Hobbyausstellung eine gute gute Adresse ist, wird auch durch die Tatsache belegt, dass viele Ausstellerinnen und Aussteller bereits seit Jahren hier buchen. Seit den Anfängen dabei sind Walburga Jung, Maria Schmitt und Ursula Hollinger mit Hardangerdeckchen und Decken. Walburga Jung: "Ich glaube, wir sind am längsten von Allen dabei, so an die 30 Mal." Alle Hingucker aufzuzählen, dafür fehlt an dieser Stelle der Platz. Holzschnitzereien, Gemälde, Weihnachtsdekorationen, Perlensterne, Weihnachtskrippen und Engel, Familienwappen, was man aus Papier-Servietten machen kann, Gebäck, Skulpturen, gestrickte Strümpfe, Tolle Teddybären und Puppen, Drechsel- und Keramikarbeiten, Schmuck und Vieles, was Auge und Herz erfreut.