Stille nach der Sommeralm

Zehn Tage lang, vom 7. bis 16. August, lockte die Sommeralm die Menschen aus nah und fern auf die Bergehalde Reden. Zirka 30 000 Besucher haben die Sommeralm in diesem Jahr erklommen. SZ-Redakteurin Heike Jungmann hat mit SR-Moderator Eberhard Schilling am Tag nach seinem Alm-Ebi-Abschied gesprochen.

Sonnenbrand an den Schienbeinen und einen Berg durchgeschwitzter Hemden: Was nimmt der Alm-Ebi noch mit von der SR 3-Sommeralm 2015?

Eberhard Schilling: Angeschlagene Stimmbänder, die mich im Moment nur noch flüstern lassen. Aber auch den Blick in freudige Gesichter der Alm-Besucher.

Was waren die Höhepunkte in diesem Jahr?

Schilling: Der Almaufstieg, der den Alm-Ebi schon am ersten Tag an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gebracht hat und die 42 Grad Zimmertemperatur in Alm-Ebis Hütte. Es war die heißeste SR 3-Sommer-alm seit Almbeginn.

Ging auch mal was gründlich schief?

Schilling: Diese Frage kann ich froh und entspannt mit "Nein" beantworten. Es lief alles nach Plan und es war trotz der vielen Besucher eine entspannte SR 3-Sommeralm.

In den vergangenen zehn Tagen war der Alm-Ebi der meistfotografierte Mann des Saarlandes, wenn nicht der ganzen Republik. Wie hält man das aus?

Schilling: Da ich Menschen mag und auch gerne mit ihnen kommuniziere, ist es auch keine Frage des Aushaltens, sondern eher der Freude, sie als Gäste auf der Alm begrüßen zu dürfen. Was will man mehr, als Menschen, die einem positiv gestimmt gegenübertreten und sich freuen, den Alm-Ebi zu sehen?

Dürfen die SR 3-Sommeralm-Fans auf eine Neuauflage im nächsten Jahr hoffen?

Schilling: Auf jeden Fall. Der Termin steht bereits fest: Vom 22. bis 31. Juli 2016. Etwas früher als in diesem Jahr, aber auch wieder wie gewohnt in den Sommer-Schulferien.

Auf was freut sich Eberhard Schilling am meisten nach seiner Alm-Ebi-Zeit?

Schilling: Auf Stille. Wenn ich vom Berg komme, habe ich ausgeschwätzt. Dann mag ich nicht mehr reden, sondern nur noch im Garten sitzen und die Stille genießen.