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Romantischer Wasserturm soll Trauzimmer werden

Heiligenwald. In den vergangenen Jahren hat sich der Förderverein „Historische Grubenanlage Itzenplitz“ insbesondere um die Instandsetzung des alten Pumpenhauses bemüht. Die aufwendige Dachsanierung ist bereits abgeschlossen. red

Zufrieden zeigt sich der erweiterte Vorstand des Fördervereins "Historische Grubenanlage Itzenplitz" mit der derzeitigen Entwicklung im Bereich des alten Pumpenhauses im Itzenplitzer Weiher. Nachdem der Verein in den vergangenen Jahren bereits in mühevoller Kleinarbeit gemeinsam mit Sponsoren, ehrenamtlichen Helfern und über die Verkaufsaktion "symbolische Dachziegel für unser Türmchen" rund 50 000 Euro in die Restaurierung des Heiligenwalder Wahrzeichens investiert habe, würden nun, so der Vorsitzende Rüdiger Zakrzewski in einer Pressemitteilung, die weiteren Arbeiten von der RAG Stiftung in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Land erledigt. Das Pumpenhaus wird nach der Instandsetzung des rundum laufenden Fachwerkkranzes im Originalstil verputzt und elektrifiziert, wie es weiter heißt. Stahlteile werden imprägniert und gestrichen.

Turm als "Schmuckstück"



Die Gestaltung des Innenausbaus wird zwischen allen Beteiligten abgesprochen.

Derzeit sei vorgesehen, dass der romantische, rustikale, runde Turm im Wasser als außergewöhnliches Trauzimmer, aber auch für Ausstellungen, kleine Empfänge und als historisches Anschauungsobjekt bei den zahlreich geführten Wanderungen im Naherholungsraum genutzt wird.

Auch der am Pumpenhaus vorbeiführende Uferweg wird saniert und die Uferbefestigung erneuert. Von einer kleinen Aussichtsplattform am Rand des Parkplatzes oberhalb des Turms wird eine Treppe hinab zum Pumpenhaus führen.

Jetzt wolle sich der Förderverein, so Zakrzewski, vor allem um die alte Tagesanlage Itzenplitz mit all ihren Bergbauraritäten kümmern.