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Ostsaar-Amateurfußballer weiterhin in der Warteschleife

Amateurfußball : Amateurfußballer weiterhin in der Warteschleife

Der aktuelle Corona-Lockdown ist vorerst bis Sonntag, 7. März, verlängert worden. Dies hat auch Auswirkungen auf den saarländischen Amateur-Fußball. In den vergangenen Monaten waren beim Saarländischen Fußballverband (SFV) zunächst fünf Modelle im Hinblick auf eine mögliche Saisonfortführung ausgearbeitet worden.

Die ersten drei Modelle sind bereits nicht mehr zeitlich zu realisieren. Und für die Modelle vier und fünf wird es nun ebenfalls von der Zeit her knapp.

Modell vier sieht vor, lediglich die Vorrunde zu beenden. Die Nachholspiele finden unter der Woche statt. Der Re-Start der Meisterschaftsrunde soll am Ostermontag, 5. April, erfolgen. Dafür müsste jedoch der Trainingsbetrieb spätestens am Montag, 8. März, beginnen. Die Relegation würde dann zwischen dem 26. Mai und 3. Juni stattfinden. Es ist ein Modell ohne Wochenspiele. Kann Modell vier zeitlich nicht greifen, soll Modell fünf angewandt werden. Hier müssten zunächst alle Nachholspiele mit Wiederbeginn am Gründonnerstag, 1. April, ausgetragen werden. Ab Sonntag, 18. April, wären dann auch wieder sämtliche weiteren Teams im Einsatz. Der letzte Spieltag soll an Pfingstsonntag, 23. Mai, stattfinden. Die Relegation würde sich vom 16. bis 27. Juni anschließen. Stichtag für beide Modelle ist aber auf jeden Fall am Mittwoch, 30. Juni. Dann endet offiziell die Spielzeit 2020/21.

Da beide Modelle aufgrund der Lockdown-Verlängerung derzeit eher unwahrscheinlich sind, könnte eine kürzlich vom SFV ausgearbeitete sechste Variante greifen. Sie wäre dann der allerletzte Strohhalm, um doch noch die aktuelle Runde mit einer Wertungsmöglichkeit zu beenden und einen kompletten Abbruch zu verhindern. Dieses Modell sieht Sonntagsspiele von 2. Mai bis 29. Juni vor. Außerdem könnte auch an den Feiertagen Christ Himmelfahrt (Donnerstag, 13. Mai) sowie Fronleichnam (Donnerstag, 3. Juni) gekickt werden. Allgemein gilt: Solange für die Amateurfußballer kein geregelter Trainingsbetrieb in voller Mannschaftsstärke möglich ist, wird es auch keine anschließenden Meisterschaftsspiele geben.