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Ortsrat Stennweiler will Vereine unterstützen

Ortsrat Stennweiler : Finanzielles Trostpflaster für Stennweiler Vereine

Die Stennweiler Vereine werden bis zum Jahresende einen unerwarteten finanziellen Zuschuss erhalten. Das hat der Ortsrat am Donnerstag einstimmig entschieden. Hintergrund ist, dass die Gemeinde Schiffweiler den Vereinen in Stennweiler jährlich einen Betrag von 1500 Euro zur Verfügung stellt, der für die Gestaltung des Dorffestes verwendet wird.

Dieses fiel in diesem Jahr Corona zum Opfer. Der Ortsrat hatte zu entscheiden: Fließt das Geld nun ins Budget für das Dorffest im kommenden Jahr – oder an die Vereine selbst? Die Meinungen waren zunächst gemischt. Nach Ansicht von Ortsvorsteherin Christina Baltes würde der doppelte Betrag im kommenden Jahr beim Dorffest helfen, „denn je mehr Geld man hat, umso mehr kann man auf die Beine und die Bühne stellen“, so die SPD-Politikerin. Auch ihr Fraktionskollege Bernhard Planz sprach sich für einen Übertrag auf das nächste Jahr aus. „Sollte das aber nicht möglich sein, sollten wir das Geld aufteilen“, meinte der Fraktionsvorsitzende.

Tobias Wiederhold (CDU) plädierte von vornherein für eine Aufteilung des Geldes an die Vereine und auch Manfred Grenner von der Freien Bürgerliste (FBL) sprach sich dafür aus. Nach reger Diskussion beschloss der Ortsrat dann aber einstimmig, das Geld den Vereinen zukommen zu lassen. Diese können sich melden, die Auszahlung soll bis Jahresende abgewickelt werden.

Die künftige Namensgebung für den neuen Kindergarten in Stennweiler war ein weiterer Beratungspunkt. Dabei ging es nicht darum, schon jetzt einen Namen festzulegen, sondern eine Vorgehensweise bei der Namensfindung zu erörtern. CDU-Mann Wiederhold schlug vor, die Bevölkerung zu beteiligen, SPD-Sprecher Planz sprach sich dafür aus, in erster Linie die Kindergartenkinder und ihre Eltern zu beteiligen und der stellvertretende Ortsvorsteher Markus Saar (SPD) empfahl, schon jetzt im Kindergarten eine Briefbox anzubringen, um Vorschläge einwerfen zu können.

Ohne abschließendes Ergebnis verlief die Aussprache über die Situation der Kinderspielplätze in Stennweiler. Die Ortsvorsteherin brachte die aktuelle Situation auf den Punkt. „Wir haben zurzeit nur einen funktionierenden Spielplatz“, meinte Christina Baltes, „aber ein Spielplatz ist für unseren Ort zu wenig.“ CDU-Sprecherin Susanne Tornes schlug vor, den Spielplatz am Kindergarten für die Bevölkerung zu öffnen, aber das lehnten Baltes und Bürgermeister Markus Fuchs (SPD) mit einem Hinweis auf möglichen Vandalismus ab.