Ortsrat Landsweiler-Reden diskutierte die Zukunft

Kostenpflichtiger Inhalt: Landsweiler-Reden will wissen : Was wird aus Alm und Gondwana?

Über den Zukunftsstandort Reden und seine Zukunft hat der Ortsrat Landsweiler-Reden diskutiert.

Aus aktuellem Anlass wurde die Tagesordnung der Ortsratssitzung um mehrere Punkte erweitert. Auf Vorschlag von Ortsvorsteher Holger Maroldt wurde zur unsicheren Zukunft des Freizeit- und Erlebnis-Standorts Reden einstimmig beschlossen, den Gemeinderat schriftlich aufzufordern, sich mit Nachdruck der Problematik anzunehmen. „Es kann nicht angehen, dass die Verärgerung der Hauptakteure und deren Rückzugsgedanken aufgrund nicht eingehaltener Zusagen und Versprechungen seitens der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) auf dem Rücken der Gemeinde ausgetragen wird“, stellte ein sichtlich verärgerter Ortsvorsteher fest. „Die Alm und der Gondwana-Park sind zwei wesentliche Wirtschaftsfaktoren für die Gemeinde“, sagte Maroldt weiter. Detlef Reinhard, stellvertretender Ortsvorsteher, erklärte, dass jetzt der Zeitpunkt für den nächsten Schritt, die Petition an den Gemeinderat, gekommen sei.

Bei den Anwohnern der Saarbrücker Straße und Am Nußkopf sorgt der dortige Schwerlastverkehr für Verärgerung. Trotz der Einschränkung für Lastwagen von über 7,5 Tonnen, kommt es immer wieder zu Lärmbelästigungen durch zu schnelles Fahren. Die Gemeinde wird deshalb von den Anwohnern aufgefordert, den Lkw-Verkehr in den beiden Straßen mittels Verbotsschildern zu unterbinden. Dazu ist von den Betroffenen eine Unterschriftenaktion geplant.

Die Planung des Weihnachtsmarkts, der in diesem Jahr vom Ortsrat Landsweiler organisiert und veranstaltet wird, bereitet den Verantwortlichen einiges Kopfzerbrechen. So stehe der musikalische Rahmen auf wackligen Füßen, denn der Musikverein Harmonie sowie beide Kirchenchöre haben ihre Beteiligung aus unterschiedlichen Gründen abgesagt. Man wird daher Kontakt mit dem Shanty-Chor aufnehmen. Probleme gibt es auch mit der Bedachung der Bühne, die nicht von der vorgesehenen Firma übernommen werden kann. Aber es gibt auch Positives: 17 Aussteller haben sich für die Freifläche des Weihnachtsmarktes angemeldet.

Auf Unverständnis bei den Ortsratsmitgliedern stieß das Verhalten der örtlichen Vereine bezüglich der Antragsstellung für Zuschüsse der Gemeinde. Von den 32 angeschriebenen Vereinen, haben erst zwölf einen Antrag abgegeben. So wurde beschlossen, dass Vereine, die sich nicht bis zum 15. November des Jahres gemeldet haben, für 2020 keine Zuschüsse seitens der Gemeinde erhalten werden. Die freien Mittel werden dann für die Finanzierung des Dorffestes im kommenden Jahr eingesetzt.

Unter dem Tagesordnungspunkt Anfragen und Mitteilungen gab es den Hinweis, dass In der Hohl zum Ärgernis der Anwohner ein Anhänger, mit Genehmigung der Gemeinde, abgestellt sei. Weiter wurde darauf hingewiesen, dass der Fußweg zwischen Alter Post und Vogelschlag vom Unkraut befreit werden müsste. Zum Seniorennachmittag gab es ein positives Feedback seitens der Teilnehmer, teilte Maroldt mit. Manfred Leibfried, CDU, bemängelte dazu die dürftige Präsenz des Ortsrates bei der Veranstaltung und das Fehlen der Geistlichkeit beider Konfessionen.

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