Ortsrat Landsweiler-Reden beschäftigt Erlebenisstandort

Ortsrat : Ortsrat geht den nächsten Schritt

In Sachen Reden will man in Landsweiler jetzt konkrete Forderungen stellen.

Der Ortsrat Landsweiler-Reden macht weiter Druck bei der Verantwortlichkeit für den Erlebnisstandort Reden. In der Sitzung am Montag erinnerte Ortsvorsteher Holger Maroldt von der SPD an die Resolution, die der Ortsrat hierzu verfasst und „vielfältig verteilt“ hatte. Allerdings gab es nur wenige Rückmeldungen, bedauerte Maroldt, „und das war alles sehr ernüchternd“. Er verwahrte sich gegen den Vorwurf, der Ortsrat würde unverschämte Forderungen stellen, „denn wir fordern nur das ein, was von politischer Seite versprochen wurde“. Sein Stellvertreter und Fraktionskollege Detlef Reinhard untermauerte das. „Alles hat seine Grundlage – und das ist der Masterplan“, bekräftigte Reinhard, „und der ist abzuarbeiten“. Er befürchtet aber die Strategie der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), sich vom Standort zu verabschieden und die Verantwortung auf den Landkreis und die Gemeinde zu übertragen. Reinhard kündigte an, dass der Ortsrat jetzt den nächsten Schritt gehen wird, „und da gibt es ganz konkrete Forderungen“. Unter anderem verwies er auf einen bestehenden Bebauungsplan „und der muss eingehalten werden“. Der stellvertretende Ortsvorsteher informierte über einen runden Tisch zu dieser Thematik beim Landrat und die dabei erzielten Ergebnisse. „Da haken wir nach, denn wir werden da nicht locker lassen“, forderte der SPD-Politiker. Der Ortsvorsteher legte nach. „Wir müssen uns gegen die Arroganz und Ignoranz auf unsere Forderungen wehren“, erklärte Maroldt, „denn wenn wir nichts unternehmen, wird sich hier nichts bewegen“. Schließlich, so ergänzte der Vorsitzende, ist „der Standort Reden nicht nur wichtig für unseren Ort und die Gemeinde, sondern ein Highlight für das Saarland“. Der Ortsrat stimmte der geplanten weiteren Vorgehensweise einmütig zu.

Der Weihnachtsmarkt der Gemeinde Schiffweiler wird diesmal turnusgemäß vom Ortsrat Landsweiler organisiert und veranstaltet und wird wie in der Vergangenheit im Bereich der beiden Kirchen stattfinden. Der Ortsrat verständigte sich auf diesen Ort und setzte sich damit über die Bedenken der Verwaltung hinweg. Alexandra Vogt vom Hauptamt hatte auf mögliche Probleme mit Anwohnern und Vereinen hingewiesen. Daniel Müller, der stellvertretende Leiter des Ordnungsamtes, hatte Sicherheitsbedenken geltend gemacht, und deshalb sollte der Weihnachtsmarkt besser am Erlebnisstandort stattfinden. „Wir sollten im Ort bleiben, zumal der Weihnachtsmarkt nur alle vier Jahre hier stattfindet“, bekräftigte Ortsvorsteher Maroldt.

Bauamtsleiter Hubert Dürk informierte den Ortsrat über den Sachstand beim Bau des Kinderspielplatzes in der Kreisstraße. Er erklärte, dass der Zuwendungsbescheid der Landesregierung noch aussteht. Dürk hofft, dass dies noch in diesem Jahr über die Bühne geht und im Frühjahr mit den Arbeiten begonnen werden kann. Der Ortsrat verständigte sich auf das bisherige Verfahren bei der Zuschussgewährung an örtliche Vereine und befürwortete die Einleitung eines Bauleitverfahrens für eine Wohnbebauung auf dem ehemaligen Gelände der Firma Leusch und Weyrich.