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Noch nie war der Wettergott so hold mit der Sommeralm

Jeden Morgen streckte und reckte sich der Alm-Ebi im schicken Bademantel nach einer kurzen Nacht in seiner Almhütte. Jetzt ist wieder Alltag angesagt.
Jeden Morgen streckte und reckte sich der Alm-Ebi im schicken Bademantel nach einer kurzen Nacht in seiner Almhütte. Jetzt ist wieder Alltag angesagt. FOTO: Pasquale D' Angiolillo/SR
Landsweiler-Reden. Zehn Tage war SR3-Unterhaltungschef Eberhard Schilling der „Alm-Ebi“ auf der Sommeralm. Am Sonntagabend ging das Haldenevent mit dem traditionellen Almabtrieb zu Ende. SZ-Redakteurin Heike Jungmann hat mit dem Alm-Ebi am Montag nach seiner Rückkehr auf den Halberg Bilanz gezogen.


Die Sommeralm 2016 ist Geschichte. Der Wettergott hat es diesmal besonders gut mit den Machern der Alm gemeint, oder?

Eberhard Schilling: Der liebe Gott muss ein SR 3-Hörer sein. Noch nie hatten wir so gutes Wetter. Nur zweimal kurzer Regen, ansonsten ein Mix aus Sonne und Wolken bei angenehmen Temperaturen. Genau das Richtige, um tagsüber am naturkundlichen Programm teilzunehmen und abends zu feiern.



Was oder wer waren in diesem Jahr die Höhepunkte?

Schilling: Wie jedes Jahr waren es die Gespräche mit den Almbesuchern. Von intellektuell bis Dummgeschwätz war alles dabei. Ein besonderes Highlight war natürlich der Auftritt von Albert Hammond. Wann kann ich schon einmal einen Weltstar auf der Alm begrüßen. Ihm hat es viel Spaß gemacht und das Bier und die Rostwurst nach dem Auftritt geschmeckt.

Lief alles reibungslos oder gab es irgendwo Probleme?

Schilling: Mit einer Ausnahme war es eine stimmungsvolle und friedliche Alm. Nach acht Jahren Zusammenarbeit haben wir ein eingespieltes Team, das auf viele Eventualitäten vorbereitet ist.

Dank nochmal an den Landkreis Neunkirchen, der uns jedes Jahr als Veranstalter eine solch tolle Plattform liefert.

Wie viele Besucher waren in den zehn Tagen auf der Sommeralm?

Schilling: Dank des Wetters haben wir ein Top-Ergebnis erzielt: Rund 33 000 Besucher haben uns besucht.

Wie war die Resonanz auf das neue Umfeld mit Schirmbar, Verpflegungsalm und rustikalen Bänken und Tischen?

Schilling: Rundherum positiv. Mein Almwirt der ersten Stunde Jörg Moog ist ja eine sichere Bank. Die neuen Betreiber der Schirmbar Guido Geiger und Tom Schwarz waren die optimale Ergänzung. Noch nie war die Zusammenarbeit so gut wie in diesem Jahr.

Der Alm-Ebi hat ja dieses Jahr erstmals einen Frischekick in Form einer Massage erleben dürfen. Wie die SZ erfuhr, käme auch der Chef der Tourismus- und Kulturzentrale als Mitveranstalter gerne in diesen Genuss. Hat Christian Rau eine Chance?

Schilling: So sehr ich Christian Rau als Leiter der Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises schätze, in dieser Sache muss ich ihn enttäuschen. Der Alm-Ebi hat nur ganz wenige ruhige Momente: Nachts, wenn alles schläft und einmal während der Sommeralm, wenn sich der Körper des Alm-Ebis den Händen einer Masseurin hingibt. Da ist kein Platz für einen zweiten Mann. Auch nicht für Christian Rau.

Wird es auch 2017 eine Sommer-alm geben, wenn ja, wann?

Schilling: Vom 14. bis 23. Juli 2017 heißt es wieder "Morjens ruff und owends runner".

Wie erholt sich der Alm-Ebi von zehn Tagen Dauer-Inanspruchnahme durch seine Fans?

Schilling: Erst wird noch die Hütte leer geräumt und dann setze ich mich in den Garten bei völliger Stille und höre zu, wie das Gras wächst.