Fark war Bombenerfolg: Mega-Spendenbereitschaft auf der Fark

Fark war Bombenerfolg : Mega-Spendenbereitschaft auf der Fark

Über 40.000 Besucher waren in Reden. Und die brachten neben guter Laune 55.000 Euro Spenden mit.

Am späten Samstagnachmittag strömten noch immer die Massen. Es hatte den Anschein, als wäre weit mehr als der ganze Kreis unterwegs, um Teil dieses vierten Fantasie- und Rollenspiel-Konvents, kurz Fark, zu sein. Den Anwohnern wurde so einiges abverlangt, denn die Seitenstraßen waren beliebtes Parkziel. Dafür bekamen auch sie schon allerlei zu sehen, schließlich waren viele der Besucher in opulenter Verkleidung gekommen. In den Straßen entlang des ehemaligen Grubengeländes brauchten die Autofahrer Geduld, nur im Schritttempo ging es voran. Wer die Nerven nicht verlor und schließlich einen, wenn auch oft weit entfernten Parkplatz fand, der wurde nicht enttäuscht. Noch größer - nämlich über 30.000 Quadratmeter - haben die Veranstalter, der Verein Fit4Charity - in diesem Jahr bespielt. Und die Interessierten kamen zu Hauf. Man hatte aus den Fehlern der letzten Fark gelernt - mehr Getränkestände sorgten dafür, dass trotz Hitze zu keiner Zeit Mangel an Abkühlung für die Kehle herrschte. Wer es schön klimatisiert wollte, der machte einen Abstecher zu einem der Workshops in der Prowin-Akademie. Dort war auch das Rote Kreuz. Das hatte zwar selbst angenehme Temperaturen, musste allerdings mehrmals aktiv werden, weil es den ein oder anderen Kreislauf im Laufe des Tages gebeutelt hatte. Bis Sonntagnachmittag hatte das DRK rund 40 Einsätze, täglich waren 18 Mitarbeiter vor Ort, um die Gesundheit der Besucher im Auge zu behalten. Trotz der Besuchermassen verlief alles reibungslos. Auch eine Rettungsgasse zu bilden, war kein Problem, als denn doch der Krankenwagen zur Sicherheit gerufen werden musste. Die Besucher waren aus der gesamten Bundesrepublik und dem übrigen Europa gekommen. Wer nicht auf dem Zeltplatz nächtigte, der hatte Platz in umliegenden Hotels oder Ferienwohnungen gefunden. Über die drei Tage waren die Vereinsmitglieder eifrig mit ihren Sammelboxen unterwegs. Traditionell wird zum Ende des Konvents die Spendensumme bereits bekannt gegeben. Die Väter des Konvents und Köpfe des   Vereins, Dirk Boudier und Benjamin Kiehn, werden vom Ergebnis überrascht. Gestern konnten sie ganz besonders laut jubeln. Denn  schier unglaubliche 55.000 Euro waren zusammengekommen. > Siehe  auch  Seite C 3