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Leserbrief
Die Bergmannskuh ist eine „Geiß“

Zum Artikel „Freier Fluss für Bachforelle und Groppe“ (SZ vom 15./16. September)

Da hat Redakteur Michael Beer aber ganz schön „die Kuh fliegen lassen“ bei seiner ureigenen „Neuerfindung der Bergmannskuh“. Sie wurde nur noch übertroffen von einem ehemaligen Mitschüler von mir, der allen Ernstes behauptete, die Bergmannskuh sei „ein Bauer, der neben der Schicht noch eine Kuh hält“. Im Faltblatt der LIK.Nord heißt es erläuternd zum Landschafts-Labor „Neuerfindung der Bergmannskuh“: „Fast jeder Bergmann im Saarland hatte früher einen eigenen kleinen Gemüsegarten und meist auch ein paar Tiere zur Selbstversorgung. Die Bergmannskuh, eigentlich eine Ziege, steht symbolisch für die Wiederbelebung dieser Tradition...“ Doch was heißt hier „eigentlich“? Die Bergmannskuh war und ist „e Geiß“.


Peter Treitz, Stennweiler