Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Kaufinteresse trotz Bauverbot?

Schiffweiler. Zwei gemeindeeigene Grundstücke in Schiffweiler, auf denen nicht gebaut werden darf, haben das Kaufinteresse von Anwohnern geweckt. Man wolle die Interessenten nun zunächst über das Bauverbot informieren, hieß es bei der Ortsräte-Sitzung. Anika Meyer

Nach der gemeinsamen Sitzung der Ortsräte der Gemeinde Schiffweiler zur Haushalts- und Investitionsplanung am Mittwoch hatte der Ortsrat Schiffweiler noch zwei Tagesordnungspunkte in eigener Sache zu besprechen. Thema waren unter anderem Grundstücke der Gemeinde am Krämerberg und in der Forststraße, die an Privatgrundstücke anschließen und zurzeit gepachtet, aber nicht gekauft werden können. Einige der Anwohner haben Kaufinteresse geäußert. Ortsvorsteher Winfried Dietz (SPD ) bat die Umweltbeauftrage Ina Klaumann und den Leiter des Bau- und Umweltamtes,Hubert Dürk, die bei der Sitzung anwesend waren, um Informationen bezüglich der Grundstücke . Klaumann erklärte, für diese gelte ein Bauverbot. Es dürften keine Gartenhäuschen, Garagen oder Ähnliches errichtet werden. "Es handelt sich um Waldfläche und die soll auch als solche erhalten bleiben." Klaumann und Dürk rieten vom Verkauf ab. "Es gibt mehrere ökologische und forstwirtschaftliche Gründe, die dagegen sprechen. Für die Gemeinde brächte der Verkauf Nachteile finanzieller und logistischer Art", sagte Dürk und erklärte unter anderem, dass die Bewirtschaftung der anschließenden Fläche durch ungünstige Grenzverschiebungen teurer würde. Im Rat wurden Vermutungen geäußert, dass einige Interessenten einen Rückzieher machen würden, wenn sie erführen, dass Bebauung nicht erlaubt sei. Generell möglich machen will man einen Kauf neben der Pachtnutzung trotzdem. "Vorschlag: Wir bieten den Betroffenen die Grundstücke zum Kauf an. Jeder kann dann Ja oder Nein sagen", so Dietz. Einvernehmlich stimmte der Rat dem zu. Ebenfalls einvernehmlich pflichtete man dem Vorschlag des Ortsvorstehers bei, den Schiffweiler Landtagsabgeordneten Günter Waluga als Ehrengast zum Schiffweiler Dorffest einzuladen.

Wegen Fragen aus der Bevölkerung informierte der Ortsvorsteher auch, dass in der Mühlenstraße die 35 kV-Leitung unter die Straße verlegt werde.