Kappensitzung Stennweiler : Närrisches von klein bis groß

Ein bunt gemischtes Programm hatte die Interessengemeinschaft Stennweiler für die närrischen Besucher zusammengestellt.

Man braucht nicht unbedingt einen Karnevalsverein, um eine Kappensitzung auf die Beine zu stellen. Ein Beispiel ist die Interessengemeinschaft Stennweiler (IGS), die am Samstag schon zum zweiten Mal eine närrische Sitzung veranstaltet hat.

Mit eigenen Mitwirkenden und mit Gästen. Zu denen gehörte der Sitzungspräsident. Martin Spang von den Elleretze aus Heiligenwald hatte auch noch einige Akteure aus seinem Verein mitgebracht. Zunächst gehörte die Bühne aber einigen närrischen Regenten. „Mit ganz besonderen Gästen wollen wir den Abend beginnen“, hatte der Elferratschef das Schiffweiler Prinzenpaar Marco I. und Michelle I., Prinz Johannes und Prinzessin Victoria als Kinderprinzenpaar des HCV Die Flitsch und Prinz Fabian I. und Prinzessin Anna-Lena I. vom So war noch nix aus Ottweiler begrüßt. Mandy Krämer und Selina Hemon gehören zum närrischen Nachwuchs der Elleretze.

Als „Melly und Selly“ eröffneten sie den Reigen der Büttenredner, und ihr kindlicher Dialog über Schule und Familie war ein lustiger Einstieg. Beim Schautanz der Miniminis der Elleretze musste man dann schon genau hinschauen, um auch die ganz Kleinen nicht zu übersehen.

Zum Büttennachwuchs der Elleretze gehört auch Alechandro Heubach. Er hat zwar eine Prüfung in der Schule nicht bestanden, „awwer von dääne, die durchgefall senn, war ich de Beschde“, gab der Elleretze-Schulbub voller Stolz zu verstehen. Im gleichen Alter sind Tassia Wehrmeier und Louisa Gillmann. Sie standen zum ersten mal in der Bütt, machten ihre Sache aber gut, obwohl sie es offenbar nicht leicht haben. „Mir Kinner hanns doch richdisch schwär, ach wäre mir nur schon Pensionär“, stöhnten die geplagten Mädels.

Die Aktiven der IGS nahmen die Besucher mit auf „eine Reise um die Welt“, und ihre Playbackshow zum Sitzungsmotto war einer der Programmhöhepunkte im ersten Teil der Sitzung. Von Dschingis Khan in Moskau über Abba in Waterloo bis zum griechischen Wein von Udo Jürgens, alles im passenden Outfit, war das ein toller Beitrag. Passend zum Motto beendete das Männerballett der IGS den ersten Sitzungsteil mit einer Reise nach Spanien und auch nach der Pause war es in der Lindenhalle eine bunte Mischung aus Wortbeiträgen, Tanz und Gesang.