| 00:00 Uhr

Jetzt geht der Blick schon Richtung 2015

Als perfektes Ambiente empfanden die über 1000 Teilnehmer die Wassergärten in Reden. Da konnte auch ein Drachenpärchen gemütlich schlendern. Fotos: Jörg Jacobi
Als perfektes Ambiente empfanden die über 1000 Teilnehmer die Wassergärten in Reden. Da konnte auch ein Drachenpärchen gemütlich schlendern. Fotos: Jörg Jacobi
Landsweiler-Reden. Die Teilnehmer waren begeistert, die Besucher angetan, die Einheimischen stolz. Müde, aber glücklich blickt das Fark-Team auf zwei ereignisreiche Tage zurück. Eines ist ganz klar: Die nächste Fark kommt bestimmt. Elke Jacobi

. Irgendwie will sie gar kein Ende nehmen, die Fark. Über 20 000 Besucher hatten über die beiden Tage des Fantasie- und Rollenspiel-Contest über 21 000 Euro für den Kinderhospizdienst gespendet (wir berichteten). Ein Ergebnis, dass die Erwartungen von Organisator Benjamin Kiehn "weit übertroffen" hat, wie er der SZ gestern auf Anfrage erzählte. Seit dem frühen Morgen war er bereits wieder vor Ort, aufräumen war angesagt. Einige Hartgesottene waren übrigens immer noch dort. Was gut war. Denn, wie Kiehn erzählt, zwei Touristengruppen kamen anspaziert. Die wollten keineswegs auf die zurzeit vorübergehend geschlossene Ausstellung "Das Erbe" sondern zur Fark. "Gott sei Dank war der Gastronom der Bakerstreet noch da. Der hat sie dann verköstigt." Kiehn jedenfalls freut sich über das große Interesse. Sogar die Ministerpräsidentin sei da gewesen, "inkognito und ganz ohne Leibwächter". Das sieht Kiehn auch als Zeichen dafür, um welch friedliche Veranstaltung es sich doch gehandelt hat. Die Menschen aus Landsweiler-Reden jedenfalls haben positives Echo gegeben. "Die haben alle signalisiert, wie stolz sie sind, dass wir das hier machen." Besonders habe ihn der Kommentar einer 85-jährigen Einheimischen gefreut. "Schön, dass ich es erlebe, dass nach all den Jahren nochmal Menschen auf dem Gelände sind." Grund zur Freude hatte natürlich auch Beate Leonhard-Kaul, die Vorsitzende des Kinderhospizdienstes. Mit der Fark-Spende hat Kiehn mit seinen Aktionen die 47 000 Euro erreicht in diesem Jahr. "Ich bin total begeistert. Niemals hätte ich mit so viel gerechnet", so Leonhard-Kaul zur SZ. Und weil es alle so toll finden, und weil wirklich alle, die die SZ während der beiden Tage traf und befragte, begeistert waren von der zweiten Auflage der Fark, wollen auch alle wiederkommen. Also ist 2015 gebongt. Vermutlich Mitte Ende August, ganz sicher wieder in Reden, "größer, schöner und noch mehr im Angebot". Denn Kiehn wäre nicht Kiehn, wenn er nicht schon die ersten Ideen für 2015 geboren hätte. Da werden vor allem die Untoten berücksichtigt. Denn einen Geister-Verbannungscontainer für die Ghostbuster wird es geben und eine Höhle für die Zombies. Tommy Krappweis und Markus Heitz haben ihr Kommen zugesagt. "Die Qualität wird noch besser werden." Dann werden sie ihn sicher wieder feiern, wie sie das bei der Scheckübergabe am Sonntagabend getan haben. Steampunker, Cosplayer, Endzeitler, Sci-Fi-Figuren - sie ließen ihren Commander Fark hochleben, bis es zu donnerndem Applaus übers Grubengelände schallte: "We fark you!"

www.facebook.com/

saarbruecker-zeitung.nk


Beate Leonhard-Kaul
Beate Leonhard-Kaul
BenjaminKiehn
BenjaminKiehn
Die Steampunker hatten gleich eine ganze Halle zum Stöbern.
Die Steampunker hatten gleich eine ganze Halle zum Stöbern.
Als Transformer hat man am Kostüm ganz schon zu tragen.
Als Transformer hat man am Kostüm ganz schon zu tragen.
Stefanie und Laura als Kapitänin America und Wolverine.
Stefanie und Laura als Kapitänin America und Wolverine.
Navy Trouper Birgit heißt im LARP Id 2563.
Navy Trouper Birgit heißt im LARP Id 2563.
Dr. Who vor den Gemälden mit sexy Damen im Haupthaus.
Dr. Who vor den Gemälden mit sexy Damen im Haupthaus.