In Landsweiler-Reden wurde Dorffest gefeiert

Dorffest Landsweiler-Reden : Sommer, Sonne, super Stimmung

An der ehemaligen Grube Reden steppte beim 40. Dorffest an drei Tagen der Bär.

Pünktlich zur Eröffnung des 40. Dorffestes in Landsweiler-Reden hatte auch der Wettergott ein Einsehen und stellte den Nieselregen ab. Und so konnte Ortsvorsteher Holger Marold gemeinsam mit den Kindern vom Kinderhaus „Am Wiesengrund“ die Veranstaltung trockenen Fußes eröffnen.

In seiner Eröffnungsrede wies Marold auf eine nicht mehr alltägliche Besonderheit hin: „Alle Verpflegungsstände werden von Vereinen bedient, es gibt keine gewerblichen Anbieter auf dem Fest. Die 15 teilnehmenden Vereine brauchen dafür keine Standmieten zu entrichten. Das ist in der heutigen Zeit ein Alleinstellungsmerkmal der Gemeinde Landsweiler-Reden.“ Am Freitagabend heizte die Band Fooling Around den Besuchern gewaltig ein, bevor der Abend mit einem großen Feuerwerk zu Ende ging.

Am Samstag fand das Entenrennen statt. Der Ortsvorsteher persönlich setzte die 300 Entchen ins Wasser und gab den Startschuss für einen spannenden Wettkampf um Sieg und Preise, die für die ersten 30 Gummitiere bereit standen. Am Abend brachten die Konsorten Stimmung auf die Festwiese, was die Besucher mit begeistertem Beifall honorierten. Am Sonntag stand das Oldtimertreffen an. Zum siebten Mal trafen sich die Freunde von Old- und Youngtimern aus dem Saarland, dem angrenzenden pfälzischen und französischen Raum auf dem Busparkplatz beim Gondwana-Park zu den obligatorischen „Benzingesprächen“. Zu diesem Treffen hatte der Ortsrat Landsweiler-Reden, der Freundeskreis historischer Fahrzeuge Illingen, die Mercedes-Benz W 123-Saarland-Stammtische, die Oldtimerfreunde Schiffweiler und das Eichert Racing Team Hüttigweiler eingeladen.

Zum Frühschoppen spielte die Bergkapelle Saar auf, den musikalischen Part am Sonntagnachmittag übernahmen die drei „Jungs“ vom Rü-Jupp-Mix. Insgesamt war die 40. Auflage des Dorffestes ein großer Erfolg. Bei sonnigem Sommerwetter kamen Samstag und Sonntag je 2000 Besucher auf das Gelände an der ehemaligen Grube.

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