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In Ladsweiler-Reden sollen mehr Blumen blühen

In Ladsweiler-Reden sollen mehr Blumen blühen

Ganz im Zeichen der Natur stand die jüngste Sitzung des Ortsrats Landsweiler-Reden. Ortsvorsteher Holger Maroldt brachte eine Beteiligung des Ortsteils an dem saarlandweiten Projekt "Dem Saarland blüht was" ins Gespräch.

Die Initiative des Umweltministeriums soll innerörtlichen Blühflächen zu Gute kommen. In Frage kommen dabei nur Flächen von mindestens 100 Quadratmetern. Der Ortsvorsteher schlug die Rasenfläche hinter der Klinkenthalhalle als geeignete Umsetzungsmöglichkeit für das Projekt vor. Um allerdings Fehler zu vermeiden, die in der Vergangenheit beim Anlegen einer Blumenwiese im Ortsteil gemacht wurden, soll nun eine exakte Planung des Projekts Abhilfe schaffen.

"Der letzte Versuch in diese Richtung scheiterte kläglich, weil der Boden nicht hergerichtet war", erklärte Maroldt. Im Ortsrat wurde der Vorschlag positiv aufgenommen: " Die Anlage einer solchen Blumenwiese würde durchaus Sinn machen, vor allem aufgrund der Biodiversität", pflichtete Detlef Reinhardt (SPD) dem Ortsvorsteher bei. Weil das Umweltministerium als Geldgeber vorsieht, dass das Projekt mit Hilfe engagierter Bürger umgesetzt werden soll, erklärte sich der Ortsrat ebenfalls bereit, aktiv beim Anlegen der Blumenwiese mit anzupacken. Der Vorschlag soll nun dem Umweltausschuss vorgetragen werden.

Neuigkeiten gab es auch in Bezug auf die Situation des Friedhofs im Ortsteil. So verweigerte der Rat die konkrete Neuausweisung eines Rasengrabfeldes auf dem Friedhof.

Als Begründung wurde angeführt, der Rat sei bei der Planung nicht genügend miteinbezogen worden. Man einigte sich darauf, einen neuen Termin für eine erneute Begehung der Örtlichkeit zu suchen. Anschließend sollen Gespräche über die Neuausweisung des Grabfeldes für Klarheit sorgen. Christian Düppre von der CDU sagte dazu: "Um Planungssicherheit zu gewährleisten erscheint eine erneute Einschätzung der Lage vor Ort unumgänglich zu sein." Seine Ortsratskollegin Heide Stein (SPD) pflichtete ihm bei und verwies auch auf die mangelhaften Zustände auf dem Friedhof.