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Hier wird eine größere Baulücke geschlossen
So verändert Bildstock sein Gesicht

So stellt sich der geplante Wohnkomplex im Stadtteil Bildstock dar.
So stellt sich der geplante Wohnkomplex im Stadtteil Bildstock dar. FOTO: Hans Müller/Makler / Michael Licht/Architekt
Bildstock. Wo früher das katholische Vereinshaus zu finden war, wird ein Mehrfamilien-Haus mit Penthouse errichtet. Von Thomas Feilen

Sein berufliches Engagement und seine Verbundenheit zu dem Friedrichsthaler Stadtteil „ganz oben“ verbindet Hans Müller zurzeit. Der Immobilienmakler will quasi gegenüber seines Büros „im Herzen von Bildstock“ ein modernes Mehrfamilien-Haus mit „aufgesetztem“ Penthouse errichten. Und zwar dort, wo früher das katholische Vereinshaus stand. Damit werde quasi eine Baulücke in guter Lage geschlossen. Das solle auch das Ortszentrum beleben helfen. Im Gespräch mit der SZ nennt der Inhaber des Immobilien Kompetenz Centrums die Details.


Wenn er offiziell im Besitz des Grundstücks sei (die nötigen Formalitäten hofft er bald abschließen zu können), sollen an dieser zentrumsnahen Stelle vier rund 88 Quadratmeter große Eigentumswohnungen entweder mit Terrasse (Erdgeschoss) oder großzügigen Balkonen (1. Obergeschoss) gebaut werden. Darauf aufgesetzt wird ein dann rund 130 Quadratmeter großes Penthouse mit einer Dachterrasse von 36 Quadratmetern. Dieses soll - dem Motto vom altersgerechten und barrierefreien Wohnen folgend - direkt mit dem Fahrstuhl erreichbar sein. Wie Müller der SZ weiter sagt, zielt er auf die Generation „Ü60“, die hier im Kern von Bildstock komfortabel in den eigenen vier Wänden ihr Alter genießen soll. Dem Makler schweben dabei „Heimkehrer“ vor: Also Menschen, die vor geraumer Zeit (oftmals aus beruflichen Gründen) das Saarland verlassen haben und jetzt wieder zurück wollen. Zum Komfort soll auch gehören, dass „alle Wohnungen behindertengerecht“ ausgebaut werden können.

Die Preise verrät der rührige Geschäftsmann, der selbst in Bildstock wohnt und sich hier auch ehrenamtlich (zum Beispiel beim SV Hellas) engagiert, der SZ: 220 000 Euro für jede Wohnung und 350 000 Euro fürs Penthouse. Die Stellplätze müssen extra erworben werden zum Preis von 7500 Euro pro Platz, so Müller. Wer sich bis Ende Oktober für eine Wohnung entscheide, bekomme einen Nachlass von 2500 Euro auf den Stellplatz und zusätzlich einen Gutschein im Wert von 2000 Euro für eine geplante Küche.



Für die beiden Wohnungen im Obergeschoss lägen bereits Reservierungswünsche vor. Wenn die rechtlichen Bedingungen erfüllt sind, will Müller mit dem Neunkircher Architekten Michael Licht und einem Generalunternehmer loslegen. Das Weihnachtsfest 2019 sollen die Käufer dann in ihrem neuen Zuhause feiern können.

Für Müller versteht es sich des Weiteren von selbst, dass er zu Planung und Ausführung ausschließlich auf regionale Betriebe und Handwerker setzt. Das sei für ihn eine Frage der lokalen Identität und der Verbundenheit mit Bildstock.

Das Niedrigenergie-Haus werde nach den modernsten Baustandards errichtet, verfüge über Fußbodenheizung, dreifach verglaste Fenster und elektrische Rollläden. Beim Innenausbau könnten die Käufer mitentscheiden.

Kontakt: Hans Müller, Tel. (01 52) 28 60 97 72; E-Mail: hans.mueller@mueller-im.com

So könnte das Penthouse im Innern aussehen.
So könnte das Penthouse im Innern aussehen. FOTO: Hans Müller/Makler / Michael Licht/Architekt