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Fackelwanderung
Bergmannsalm steht in roten Flammen

Landsweiler-Reden. Fackelwanderung „Alm in Flammen“ in Landsweiler-Reden bringt viele Menschen auf den Berg. Von Volker Ammann

Die Redener Bergmannsalm in roten Flammen: Unter Führung von Umweltminister Reinhold Jost, Landrat Sören Meng und Bürgermeister Markus Fuchs machten sich am späten Sonntagabend mehr als 1500 Menschen auf den Weg zur Bergmannsalm in Landsweiler-Reden. Der SPD-Gemeindeverband Schiffweiler hatte zur Veranstaltung „Alm in Flammen“ am vorletzten Abend des Jahres auf die Bergehalde in Landsweiler-Reden eingeladen. Organisiert wurde der Event von René Trapp und seinem Team. Um 17 Uhr startete vom Parkplatz P2 aus die Fackelwanderung hinauf zur Alm. Von oben bot sich ein einmaliger Ausblick auf einen endlosen Bandwurm aus Fackeln.


Auf dem Gipfel warteten zahlreiche Feuerinstallationen rund um die Almhütte sowie ein großes Alm-Feuer, das von der Freiwilligen Feuerwehr aus 260 Paletten errichtet wurde. Für Unterhaltung, kalte und wärmende Getränkespezialitäten sorgten die Almwirte Guido Geiger und Tom Schwarz mit ihren Teams. Beide waren begeistert von der Idee, die 2017 entstand und sofort umgesetzt wurde. Gleich an der ersten Fackelwanderung nahmen 1200 Menschen teil und verwandelten die Alm in eine Party-Location, wie sie in den Alpen nicht stimmungsvoller sein kann.

Ortsvorsteher Holger Maroldt, der die Alm ebenfalls eroberte, zeigte sich begeistert vom großen Zuspruch: „Beim Anblick von so vielen Menschen mit Fackeln spürt man viel Freude, aber auch Stolz, dass Landsweiler-Reden so viele Menschen anzieht. Großes Kompliment den Veranstaltern.“ Schirmherren in diesem Jahr waren neben Landrat Sören Meng der Bürgermeister der Gemeinde Schiffweiler, Markus Fuchs, und Umweltminister Reinhold Jost. Offiziell eröffnet wird die Veranstaltung mit einem traditionellen Bockbieranstich vor der Almhütte. Als Feuer und Kerzen erloschen waren, begann die Après-Ski-Party in der Schirmbar. Dort konnte bis in die Nacht zu den neuesten Hits aus den Bergen gefeiert und getanzt werden, was zahlreiche Besucher auch leidlich und lange nutzten. Es wurde für den ein oder anderen noch ein langer Abend auf der Redener Bergmannsalm. Unter den Gästen war eines zu hören: Sie hoffen, dass die Veranstaltung zur Tradition wird. Ortsvorsteher Holger Marold sagte unter dem Eindruck des enormen Fackelzuges und der vielen Teilnehmer, eine solch phantastische Stimmung erlebe man selten.