Fünf-Punkte-Programm der CDU zum Standorterhalt Erlebnisort Reden

Reden : CDU: Fünf-Punkte-Paket für Reden-Erhalt

Eine gemeinsame Erklärung der CDU im Kreis, Kreistag und der Gemeinde Schiffweiler zur Zukunft des Standorts Reden hat der CDU-Kreisvorsitzende Roland Theis zusammen mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im Kreistag, Sebastian Brüssel, und dem Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbands Schiffweiler, Mathias Jochum, der Redaktion geschickt.

Die CDU hat ein Fünf-Punkte-Paket zur Weiterentwicklung des Standorts in die Diskussion eingebracht.

Reden soll, so heißt es, in einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Gemeinde, Kreis und Land weiterentwickelt werden. „Gleichzeitig müssen wir Debatten beenden, die bereits seit Jahren in der Sackgasse stecken wie beispielsweise die um die Haldenmetro und neue Ideen zulassen“, so heißt es.

Die Kreis-Union fordert ein Maßnahmenpaket von allen Beteiligten. Dabei sollen zunächst Kreis und Land eine Vereinbarung treffen, wonach beide für die nächsten fünf Jahre ein zusätzliches gemeinsames Budget für Events am Standort auflegen. Der CDU schwebt vor, dass das Land zwei Drittel und der Kreis ein Drittel des Budgets tragen und für die kommenden fünf Jahre damit eine Million Euro für die Vermarktung des Standorts einsetzen.

Als zweite Maßnahme will die CDU, dass der Landkreis das Standortmanagement für Reden übernimmt. „Reden ist eine der Hauptanziehungspunkte im Landkreis Neunkirchen. Es wird Zeit, dass wir das auch selbst wahrnehmen“, schreibt die Partei weiter. Über die TKN, die den Tourismus im Kreis steuert, müsse ein Hauptziel die Vernetzung von Reden mit anderen Ausflugszielen im Kreis und der Region sein.

Zu Recht werde eine mangelnde Zuwegung für die Besucher beklagt. „Wir wollen offen mit allen Beteiligten darüber diskutieren, den Berg mit einer Straße zu erschließen, die für den öffentlichen Verkehr geöffnet ist. Der Schaumberg ist beispielsweise auch mit dem Auto befahrbar, ohne dass der Berg seinen Reiz verliert.“

Neben der Übernahme des Managements durch den Landkreis soll die Zuwegung künftig durch die Gemeinde verantwortet werden. Als vierten Punkt soll diese von der Gemeinde Schiffweiler zunächst als öffentliche Straße gewidmet werden und damit in die Straßenbaulast der Gemeinde übergehen. Diese Straße sowie der Parkplatz brauchen dann die entsprechende Beleuchtung. Als fünften Punkt sieht die CDU-Kreispartei die Notwendigkeit, ein Konzept für die zukünftigen Sichtachsen von der Halde zu entwickeln. „Wenn wir nichts tun, ist die Halde in zehn bis 20 Jahren bewaldet und verliert damit an Attraktivität, weil man auf dem Weg nach oben die Landschaft nicht mehr sehen kann.“

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