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Fragebogen-Aktion in Schiffweiler

Schiffweiler. Einen Fragebogen mit Fragen zu Lebensbedingungen und Gesundheit werden Anfang April auch einige Einwohner der Gemeinde Schiffweiler erhalten. Das Robert-Koch-Institut bittet um Mithilfe. Heike Jungmann

. Anfang April werden 308 Schiffweiler Bürger Post vom Berliner Robert-Koch-Institut (RKI) bekommen. Die Gemeinde ist damit eine von 255 Kommunen in ganz Deutschland, deren zufällig ausgewählte Bürger eingeladen sind, an der bundesweiten Studie "Gesundheit in Deutschland aktuell" (GEDA) teilzunehmen.

Für die Teilnahme können sie einen Fragebogen zu wesentlichen Aspekten rund um die Gesundheit ausfüllen. Dies ist entweder online über einen speziellen Zugangscode oder schriftlich möglich. Ende April erfolgt ein erstes Erinnerungsschreiben an diejenigen, die sich noch nicht beteiligt haben. Die Hauptfeldphase der Studie endet im Juli 2013. Es werden unter anderem Fragen zum Allgemeinzustand gestellt, aber auch zu besonderen Krankheitsformen wie etwa Diabetes, Bluthochdruck oder auch Allergien und Schmerzen. Auch das seelische Befinden und die Stimmungslage werden abgefragt. Impfungen , die Haltung zu Impfungen oder auch Arztbesuche gehören ebenfalls zu den Fragepunkten.

Zufällige Auswahl der Personen



Für die GEDA-Studie wurden Personen ab 15 Jahren zufällig aus den Einwohnermelderegistern der jeweiligen Gemeinden ausgewählt. Eine Altersbeschränkung nach oben gibt es nicht. Es sollen insgesamt zirka 20 000 Personen befragt werden. Die Hälfte der Studienorte wurde im November 2014 und die zweite Hälfte wird jetzt im April 2015 angeschrieben. In der ersten Welle waren aus dem Saarland Saarbrücken, Friedrichsthal, Heusweiler, Schwalbach, Wadgassen und das Mandelbachtal untersucht worden, in der zweiten Welle sind es nun neben Schiffweiler noch Saarlouis, Schmelz, Homburg, St. Ingbert und Nonnweiler.

Durch die Berücksichtigung regionaler Merkmale wie dem Bundesland, der Gemeindegröße und der Einwohner-/Arbeitsplatzdichte soll nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sichergestellt werden, dass die ausgewählten Gemeinden ein verlässliches Abbild der Siedlungsstruktur Deutschlands darstellen. Die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wie das Institut mitteilt, werden nach der Hauptfeldphase die Daten sorgfältig aufbereitet. Dies nimmt neben der Qualitätssicherung ungefähr ein Jahr in Anspruch, sodass voraussichtlich ab Mitte 2016 die ersten Daten zur Verfügung stehen werden.