Feuerwehr rüstet technisch auf

Landsweiler-Reden. Die Gemeinde Schiffweiler hat ihrer Freiwilligen Feuerwehr für die Verbesserung ihrer Ausrüstung im Jahr 2008 rund 160000 Euro zur Verfügung gestellt. Zwei neue Mannschaftsbusse mussten für die Löschbezirke Landsweiler-Reden und Heiligenwald angeschafft und ausgebaut werden, Kosten zirka 65000 Euro

Landsweiler-Reden. Die Gemeinde Schiffweiler hat ihrer Freiwilligen Feuerwehr für die Verbesserung ihrer Ausrüstung im Jahr 2008 rund 160000 Euro zur Verfügung gestellt. Zwei neue Mannschaftsbusse mussten für die Löschbezirke Landsweiler-Reden und Heiligenwald angeschafft und ausgebaut werden, Kosten zirka 65000 Euro. Hinzu kamen zwei dreiteilige Schiebeleitern, zwei Teleskopzylinder und zwei Großraumleuchten, so genannte Powermoons, ebenso Arbeiten in und an den Gerätehäusern und der Umbau der Atemschutzwerkstatt in Landsweiler-Reden. Diese Maßnahmen mussten mit rund 42000 Euro bezuschusst werden, obwohl die Wehrleute viele Arbeiten in Eigenleitung bewältigten. Zuletzt war der Kauf einer Wärmebildkamera genehmigt worden. Schiffweilers erster Beigeordneter Markus Fuchs betonte bei der Übergabe des auf dem Stand der neusten Technik befindlichen und 17212 Euro teuren Rettungsgeräts am Samstag vor dem Heiligen Abend, die Kommune habe der Wehr keine Weihnachtsgeschenke gemacht, sondern sie gemäß der Richtlinien für den Rettungsdienst ausstatten wollen. "Künftig wird es schwieriger, von der Feuerwehr benötigte Dinge im Gemeindeetat unterzubringen. Aber wir werden auch künftig alles tun, damit die Wehr ihre Aufgaben zur Rettung von Mensch und Tier, für die Sicherheit und den Schutz des Eigentums der Bürger voll und ganz erfüllen kann." Auch Wehrführer Michael Sieslack stellte heraus, dass all diese Anschaffungen und Arbeiten dringend notwendig waren und keinesfalls als Weihnachtsgaben zu betrachten seien. Peter Zwick, Landsweilers Löschbezirkführer, erläuterte den Umbau der jetzt 26 Quadratmeter großen Atemschutzwerkstatt, die man eher als Labor bezeichnen könnte. Dort werden die zum Einsatz gekommenen Atemschutzgeräte und Lungenautomaten wieder keimfrei gemacht, desinfiziert und vakuumverpackt, damit sie 24 Stunden später erneut verwendet werden könnten. Den Gebrauch und die verschiedenen Funktionen der Wärmebildkamera erklärte der Heiligenwalder Wehrführer Christian Kleis. Die Kamera, mit der man auch Wärme-Gutachten erstellen könne, dürfe durchaus als Mercedes unter den Rettungsgeräten bezeichnet werden. Sie durchdringe den Rauch auf der Suche nach Brandherden und vermissten Personen. Ein kleiner portabler Monitor und ein Flachbildschirm, der auch noch in 200 Metern Entfernung die Aufnahmen wiedergibt, können zugeschaltet werden.