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Erlebnisreise in den Stollen: Ein „Montanium“ für 40 Millionen Euro soll den Standort Reden aufwerten

Erlebnisreise in den Stollen : Ein „Montanium“ für 40 Millionen Euro soll den Standort Reden aufwerten

Gondwana-Investor Matthias Michael Kuhl will in Reden ein 40-Millionen-Euro teures „Montanium“ bauen – einen Kohle-Erlebnis-Park mit Hotel.

Gondwana-Investor Matthias Michael Kuhl gibt in Reden nochmal Gas. Er möchte dort das Thema Kohle inszenieren und ein „Montanium“ bauen. Eine über 60 Meter hohe begehbare Kohle-Skulptur soll das spektakuläre Wahrzeichen für einen neuartigen Landschaftspark werden, der weite Teile des früheren Grubenstandortes überspannt. Kosten: 40 Millionen Euro. Mit diesen Plänen für eine Neuprofilierung von Reden ging der Investor, der vor zehn Jahren mit dem Dinosaurier- und Urzeit-Park „Gondwana – das Prähistorium“ die Leitinvestition in Reden leistete, am Montagabend erstmals vor die Öffentlichkeit. Sein Konzept sieht eine simulierte Erlebnisreise in das Innere von Bergwerksstollen vor, zudem soll eine 200-Betten-Lodge mit begrünten Erd- und Höhlenhäusern entstehen. „Der Standort muss sich weiterentwickeln. Wir warten seit Jahren auf Konzepte. Jetzt bringen wir eigene Ideen ein“, sagte Kuhl vor Medienvertretern. Sein Konzept sei in Abstimmung mit einem überparteilich besetzten Arbeitskreis entstanden, den der Neunkircher Landrat Sören Meng (SPD) moderiert habe. Kuhl erklärte, dass auch Tobias Hans (CDU) eingebunden gewesen sei, der damals noch nicht Ministerpräsident war. Von Hans verspricht sich Kuhl nun Unterstützung.

Das Konzept ist inspiriert von Bauten des Schweizer Architekten Peter Vetsch, der durch seine Erdhausbauten bekannt ist. Er ist laut Kuhl in den Planungsprozess eingebunden. Kuhl selbst möchte sich als Standortentwickler einbringen und „dafür auch bezahlt werden“. Wie seine neue Rolle in Reden im Detail aussehen soll, blieb unklar.