Der Welzower Platz soll in „Petinger Platz“ umbenannt werden

Der Welzower Platz soll in „Petinger Platz“ umbenannt werden

Um den geplanten Straßenausbau, die Containerstellplätze und erfreulichen Besuch aus der Partnergemeinde Petingen in Luxemburg ging es unter anderem in der Sitzung des Ortsrates von Heiligenwald.

"Die Nähe der Partnerschaft bietet es an, dass wir den Welzower Platz umbenennen", schlug Ortsvorsteher Klaus Gorny dem Ortsrat im Feuerwehrgerätehaus in Heiligenwald vor. Der Vorschlag, den Platz aufgrund der Partnerschaft mit den Luxemburgern in "Petinger Platz" umzubenennen, kam beim Rat gut an. Eine Gelegenheit hat Gorny sich bereits überlegt: Im Mai kommenden Jahres steht Besuch aus Petingen an. Nach einer Vorführung darüber, was sich in Heiligenwald so getan hat und einer gemeinsamen Grubenfahrt soll die Umbenennung des Platzes dann verkündet werden.

Weniger erfreulich war für den Ortsrat die Besprechung der aktuellen Probleme mit den Containerstellplätzen. Immer wieder komme es im Klinkenthal und an der Theodor-Heuss-Schule zu Müllablagerungen, bei denen die Umweltsünder meist ungestraft davonkommen. Dass sich daran etwas ändern muss, hat der Ortsrat nun beschlossen, dass eine Kamera-Überwachung die beste Entscheidung sei. Ute Beck von der CDU äußerte sich eher skeptisch: "Ich bin mir nicht sicher, ob eine Kamera gegen die Unvernunft mancher Mitbürger helfen würde", erklärte sie. Laut Ortsvorsteher Gorny von den Sozialdemokraten würde es bei dem Vorhaben vor allem darum gehen, zukünftige Umweltsünder abzuschrecken: "Das Strafmaß geht bis 5000 Euro, aber oft kommt es von gerichtlicher Seite zu eher milden Behandlungen. Wichtig ist, dass es publik gemacht wird."

Ebenfalls beschlossen hat der Ortsrat die Aufwendung von Haushaltsgeldern für das kommende Jahr. Ein Teil des Etats soll dem Ausbau der Schwammbachstraße sowie der Jakobstraße zugute kommen.

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