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Bremsschwellen sollen Autorennen verhindern

Bremsschwellen sollen Autorennen verhindern

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde rasen Autos über die Bildstockstraße. Doch damit soll jetzt Schluss sein, fordert der Ortsrat von Landsweiler-Reden. Diskutiert wurde auch über die Zuschussverteilung.

. Wie gefährlich ist die Verkehrssituation in der Bildstockstraße? Das fragte man sich nun im Ortsrat. Ortsvorsteher Holger Maroldt erzählte von "Autorennen", die hier am Wochenende stattfänden. Messungen seitens der Gemeinde Schiffweiler, so Ordnungsamtsleiter Joachim Beyer, hätten Messungen bis zu 100 Stundenkilometern ergeben. Abhilfe sollen jetzt Bremsschwellen schaffen, können aber erst nach der noch ausstehenden Haushalt-Genehmigung durchgeführt werden. "Die Bildstockstraße soll für tiefergelegte Autos nicht mehr attraktiv sein. Dann sollten wir Ruhe haben", sagte Maroldt.

Mit Blick auf die geringer werdenden Mittel des Rates wurde außerdem die alljährliche Zuschussverteilung an die örtlichen Vereine diskutiert. Aktuell stehen 3145 Euro zur Verfügung, die bisher nach den Kriterien Jugendförderung und Beteiligung am Dorffest ausgeschüttet wurden. Einigkeit herrschte zumindest darüber, dass die Beträge, die oftmals die 100-Euro-Grenze nicht überschreiten, kaum zum Überleben der Vereine gebraucht werden. Detlef Reinhard (SPD ) schlug vor, die Gelder zukünftig für "Projekte einzusetzen, von denen die Gesamtbevölkerung etwas hat". Christian Düppre (CDU ) stellte hingegen das ehrenamtliche Engagement der Vereine heraus, "wenn dafür kein Geld mehr da ist, sehe ich keine Zukunft mehr". Es sollte in zwei Abstufungen gegliedert werden, so Düppre. Maroldt schlug vor, die Mittel eventuell zu splitten: Ein Teil würde dann weiterhin für direkte Vereinszuschüsse verwendet, ein Zweiter in ein entsprechendes Projekt gesteckt werden.

Zum Dorffest (10. bis 12 Juni) wird es wieder ein umfangreiches Programm mit viel Musik geben. Allerdings werden die Einzelveranstaltungen bedingt durch die Fußball-Europameisterschaft etwas früher als im letzten Jahr stattfinden. "Natürlich werden wir auch die Möglichkeit bieten, die Spiele auf einem großen Fernseher zu mitzuverfolgen", informierte Maroldt.