Bibbern im Itzenplitzer Weiher

Mehr als 1000 Menschen aus der Region sind gestern zum Itzenplitzer Weiher in Heiligenwald gepilgert, um das traditionelle Eisschwimmen zu besuchen. Rund 30 mutige Schwimmer trauten sich in das kühle Nass.

30 unerschrockene und kälteunempfindliche Menschen haben sich gestern in das 6,5 Grad kalte Wasser des Itzenplitzer Weihers in Heiligenwald gestürzt. Zum elften Mal veranstaltete der Verein "Seelöwen Merchweiler", ein Zusammenschluss von Eisschwimmern aus der Region, sein traditionelles Neujahrsschwimmen im eisigen Nass.

Von "Eisschwimmen" konnte gestern allerdings keine Rede sein, denn laut Definition beginnt Eisschwimmen bei Wassertemperaturen von unter fünf Grad. Das Wasser im Heiligenwalder Badegewässer war wärmer. Doch trotzdem kostete es die Mutigen ein gerüttelt Maß an Überwindung, ins grünlich schimmernde Wasser des Itzenplitzer Weihers einzutauchen. Die Profis von den Seelöwen durchquerten den Weiher an seiner größten Ausdehnung, wo er knapp 250 Meter misst. Mehr als 1000 Zuschauer säumten die Ufer des Gewässers, um beim Spektakel dabei zu sein. Für die Zuschauer gab es Glühwein, Würstchen und zur weiteren Aufwärmung La-Ola-Wellen. Der älteste Schwimmer kam in diesem Jahr aus Kirkel-Limbach. Der 75 Jahre alte Horst Hermann war zum ersten Mal am und im Itzenplitzer Weiher dabei. Nicht das letzte Mal, wie er versicherte.