Gondwana-Streit Magazin bringt Heiko Maas ins Gondwana-Spiel

Reden · Ermittelt die Staatsanwaltschaft Münster unter dem Aktenzeichen 81JS1165/20 bereits gegen den ehemaligen IKS-Geschäftsführer Karl Kleineberg oder nicht?

Das Praehistorium Gondwana macht nun auch bundesweit auf sich aufmerksam.

Das Praehistorium Gondwana macht nun auch bundesweit auf sich aufmerksam.

Foto: BeckerBredel

Der Sprecher des Gondwana-Dino-Parks Matthias Michael Kuhl behauptet das, die Münsteraner Staatsanwaltschaft bestätigt es nicht. Wie am Freitag von der SZ berichtet, ist der Dauer-Streit zwischen Kuhl und dem Land weiter eskaliert; der Unternehmer fühlt sich von drei IKS-Geschäftsführern arglistig getäuscht und hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Dieser Vorgang taucht auch in der „Wirtschaftswoche“ auf. Recherchen des Magazins hatten im Saarland Unruhe ausgelöst. Am Freitag erschien denn auch ein Text unter der Überschrift „Tschüss Zukunft“, der die Vorgänge in Reden als „Lehrstück über fehlgeleiteten Strukturwandel“ wertet und Berliner Polit-Prominenz ins Spiel bringt, etwa Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD), der als Saar-Wirtschaftsminister IKS-Aufsichtsrats-Chef war. Ein Imageschaden? IKS-Geschäftsführer Valentin Holzer, den Kuhl ebenfalls des Betrugs bezichtigt, sagt der SZ: „Der Text ist vergangenheitsorientiert und bringt nicht Neues.“