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Bernstein kehrt nochmal nach Berlin zurück

Bernstein kehrt nochmal nach Berlin zurück

Vor rund 200 Gästen hat Annegret Kramp-Karrenbauer jetzt eine Walter-Bernstein-Ausstellung mit bisher kaum gezeigten Werken eröffnet. Bis 19. September ist sie in der Saarlandvertretung in Berlin zu sehen.

. Unter dem Titel "Der Industriemaler Walter Bernstein - Erinnerung und Vermächtnis zu seinem 115. Geburtstag" wurde in der Vertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin eine Ausstellung mit Werken des Künstlers eröffnet.

Gezeigt wird eine Auswahl von bisher kaum in der Öffentlichkeit gezeigten Werken, wie es jetzt in einer Pressemitteilung der Gemeinde Schiffweiler heißt. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer eröffnete vor fast 200 Gästen die Ausstellung. Sie hob das Schaffen des Künstlers hervor und lobte die Bemühungen der Stiftung um das Erbe von Walter Bernstein.

Delf Slotta, Direktor am Institut für Landeskunde im Saarland und Mitglied des Stiftungsrates, stellte in seinem Vortrag den Menschen und Künstler Walter Bernstein vor. Dietmar Schenk, Leiter des Archives der Universität der Künste Berlin, ging in seinem Beitrag auf das Leben, Wirken und Umfeld von Walter Bernstein in seiner Zeit in Berlin (1926/1939) ein. Der Stiftungsratsvorsitzende Roman Uwer sagte Dank an alle Unterstützer und Helfer aus dem Saarland sowie der Landesvertretung Berlin.

"Bernstein wäre stolz"

Sein Dank galt insbesondere Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer, die die Ausstellung an diesem Ort ermöglicht hatte. Uwer war sich auch sicher, "dass Walter Bernstein an diesem Tag sehr stolz wäre, da er noch einmal in diese, seine langjährige Heimat zurückkehren durfte". Staatssekretär Jürgen Lennartz schloss den Reigen der Redner ab. Er wünschte der Förderstiftung Walter Bernstein in ihrer Arbeit weiterhin viel Erfolg, aber auch langen Atem. Musikalisch bereicherte Professor Thomas Duis (Hochschule für Musik Saar und Mitglied des Stiftungsbeirates) am Flügel mit mehreren Musikstücken die Vernissage. Klaus Hiery, Präsident des Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten-, und Knappenvereine im Saarland sowie sein Vorstandskollege Harald Eisenbarth waren als Vertreter der Bergleute angereist.

Bürgermeister Markus Fuchs hatte es sich (auch in seiner Eigenschaft als Mitglied des Stiftungsrates) gemeinsam mit seiner Ehefrau nicht nehmen lassen, bei der Vernissage in der Vertretung des Saarlandes dabei zu sein. Er zeigte sich stolz und zufrieden über diese tolle Veranstaltung der Förderstiftung Walter Bernstein in Berlin.

Mit der Ausstellung in Berlin kehrt Walter Bernstein an seine langjährige Wirkungsstätte und Lebensmittelpunkt Berlin zurück. Walter Bernstein hat in der Zeit von 1926 bis 1939 in Berlin studiert, gelebt und gearbeitet.

Die Ausstellung ist noch bis zum 19. September einschließlich während der Öffnungszeiten der Vertretung des Saarlandes beim Bund zu sehen.

Informationen zur Ausstellung und zur Förderstiftung Walter Bernstein: Roman Uwer, Telefon (0 68 24) 16 74.