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Bergwandergruppe Stennweiler-Welschbach tourte im Spätsommer in die Alpen

Trip in die Berge : Bergwandergruppe war auf großer Gipfeltour

Die Bergwandergruppe Stennweiler-Welschbach hat auch in diesem Spätsommer wieder einen großen Ausflug in die Berge unternommen. Dabei stand auch das Tannheimer Neunerköpfle auf dem Programm.

(red) Seit 1994 gibt es die Stennweiler-Welschbacher Bergwandergruppe, die alljährlich im Spätsommer eine Woche lang Wandertouren im deutschen, österreichischen und italienischen Alpenraum unternimmt. In diesem Jahr waren die Allgäuer Berge des Tannheimer Tales, mit seinen malerischen Almwiesen und steilen Berggipfeln das Wanderziel. Nicht umsonst genießt das auf 1100 Meter Höhe gelegene Tannheimer Tal mit über 300 Kilometer Wanderwegen und über 30 bewirtschafteten Almen und Berghütten den Ruf als schönstes Hochtal Europas, wie die Gruppe mitteilt.

Nach dem Bezug der Unterkunft stand am Ankunftstag eine kleine Einstiegswanderung auf dem Programm, die zum auf 1350 Meter hoch gelegenen Adlerhorst, einer urigen Berghütte, führte. Am zweiten Tag ging es aufs Tannheimer Neunerköpfle und zur Grundhütte auf 1748 Meter. Nach ausgiebiger Rast machte sich die Wandergruppe an den Abstieg zurück nach Tannheim.

Ausgehend von dem Ort Zöblen ging es am nächsten Tag zunächst zur Suibenalpe (1359 Meter). Nach der Mittagspause führte die Wanderstrecke weiter bergauf zum Wannenjoch auf 1656 Meter mit anschließendem Abstieg nach Schattwald beziehungsweise Tannheim.

Bestes Wanderwetter war am vierten Tag Grundlage für eine tolle Tagestour. Mit der Bergbahn gelangte die Gruppe zunächst auf das 1821 Meter hohe Füssener Jöchle, von wo aus der Gräner Höhenweg zur Bad Kissinger Hütte führt. Die Bad Füssinger Hütte vom Deutschen Alpenverein liegt wenig unterhalb des 1987 Meter hohen Aggensteins. Dort konnten die wärmenden Sonnenstrahlen genossen werden.

Am vorletzten Tag war der Ort Grän der Ausgangspunkt, wobei wieder die atemberaubende Kulisse der Tannheimer Bergwelt hautnah erlebt werden konnte. Über den Saalfelder Höhenweg ging es zur oberen Strindenalpe auf 1682 Meter, die zur Mittagsrast einlud. Über das 1880 Meter hoch gelegene Vogelhörnle und über das Neunerköple führte der Rückweg wieder zurück nach Tannheim.

Der letzte Tag der Wanderwoche war dann nicht mehr so anstrengend, denn ohne größere Steigungen verlief die Wanderstrecke zum Vilsalpsee und zum Bergaicht-Wasserfall, der eine 300 Meter hohe Felswand hinabstürzt, am Talende. Nach einer ausgiebigen Brotzeit an der Vilsalpe ging eine anstrengende aber schöne und erlebnisreiche Wanderwoche zu Ende. Der Wanderguppe gehörten an: Kurt Baltes, Armin Bungert, Winfried Dörr, Willi Grenner, Harald Meiser und Johannes Schulz.