Bergmannstage und Spielplätze waren Thema in der Ortsratsitzung

Heiligenwald · Die diesjährigen Bergmannstage "waren für die Vereine durchweg positiv", so Ortsvorsteher Klaus Gorny im Ortsrat. "Einkommen und Auskommen waren sehr gut". Dies lag vor allem daran, dass man von Ratsseite einen nicht unerheblichen Betrag zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatte.

Die Gema-Gebühren hatten sich beispielsweise im Vergleich zum vergangenen Jahr verdreifacht. Außerdem mussten im Vorfeld Stromleitungen durch die KEW von Dächern entfernt werden. Die Dienstleister kamen aber finanziell ein Stück weit entgegen, so dass die Kosten halbwegs im Rahmen blieben. Auch die Besucherzahlen blieben hinter den Erwartungen zurück. "Wir hatten teils große Lücken in der Straße", berichtete Gorny.

Unter den Zielsetzungen, die Belegungszahlen zu steigern, Kosten zu senken und weitere Probleme anzugehen, findet am 21. November eine Klausurtagung mit den Vereinen im Bürgerhaus statt. "Einige Ideen seitens der Vereine sind schon an mich herangetragen worden", berichtete Gorny, der zuversichtlich ist, dass Lösungen gefunden werden können. Angedacht sind dabei ein Umzug sowie möglicherweise eine Verkürzung des Festes. Programmatisch werden im nächsten Jahr auf jeden Fall Kindergarten und Schule eingebunden. Christian Feld (CDU ), schlug vor, die Bergmannstage mit der Kirmes zusammenzulegen. Dies sei allerdings schwer durchführbar, da zumindest die Kirmes auf Grund fester Absprachen mit den Schaustellern nicht verlegt werden könne. Außerdem würde man dann die "Gastwirte beschneiden", gab sich Gorny skeptisch. Nichtsdestotrotz werde man "alles diskutieren".

Den aktuellen Zustand der Kinderspielplätze bemängelte Ute Beck (CDU ) im Kontext zum geplanten Neubau eines neuen Platzes am Itzenplitzer Weiher: "Wir wollen eigentlich gar kein Geld mehr in die alten Spielplätze stecken. Wenn es aber so weiter geht, haben wir bald gar keine Spielplätze mehr!" Mit der Fertigstellung der neuen Spielfläche rechnet Gorny frühestens 2018. "Wir wollen nichts über den Zaun brechen, sondern ein nachhaltiges Konzept." Bis dahin müsste man die "alten" Plätze erhalten, so die einhellige Meinung.