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Ortsrat hat getagt
Bauprojekte sind auf einem guten Weg

Erst wenn die Genehmigung der UBA da ist, kann mit den Abrissarbeiten an der Illtalhalle begonnen werden.
Erst wenn die Genehmigung der UBA da ist, kann mit den Abrissarbeiten an der Illtalhalle begonnen werden. FOTO: Benno Weiskircher
Hüttigweiler. Die Sanierung der Illtalhalle in Hüttigweiler kann bald beginnen, wie im Ortsrat zu hören war. Auch für das neue Feuerwehrgerätehaus ist Geld im Haushalt eingestellt. Von Benno Weiskircher

In der Ortsratssitzung hatte Ortsvorsteher Guido Jost Erfreuliches zu berichten. Bei der Sanierung der Illtalhalle steht der Baubeginn wohl kurz bevor und auch der Neubau des Feuerwehrgerätehauses für den Löschbezirk Ost scheint jetzt auch auf einem guten Weg zu sein. Die Zeichen stehen auf Grün, geht man von dem vom Ortsrat einstimmig beschlossenen Haushaltsplanentwurf für die Jahre 2018/2019 aus. Mit der Realisierung der Großprojekte Sanierung Illtalhalle, Neubau des Gerätehauses Ost, Ausbau der unteren Talstraße und Verbesserung der Akustik und der Beschattung in der Schulturnhalle wird ein erheblicher Investitionsschwerpunkt in Hüttigweiler liegen.


„Bis auf eine Ausnahme sind damit alle Hüttigweiler Projekte im Haushaltsentwurf enthalten. 17 000 Euro sollen nach dem Willen der Hüttigweiler Ratsmitglieder für die Erweiterung der Urnenwand noch in den Haushalt eingestellt werden. „Der Bauausschuss hat diese Maßnahme bereits vor sechs Monaten beschlossen“, sagte Jost. Fraktionsübergreifend wurde gefordert: „Diese Urnenwand muss schnellstmöglich gebaut werden.“ Mit der Zustimmung des Ortsrates zum Bebauungsplanverfahren für das Feuerwehrgerätehaus Ost wurde auch zu diesem Großprojekt ein weiterer Schritt nach vorne geleistet. Die Eckdaten des Haushaltsentwurfs wurden vom Illinger Kämmerer Christoph Schmidt vorgestellt und erläutert. „Stimmt der Gemeinderat in der Haushaltssitzung unserem Planentwurf zu, ist die Sanierung der Illtalhalle mit diesem Haushaltsplan ausfinanziert“, stellte Jost fest.

Allerdings liegt immer noch keine Baugenehmigung der Unteren Bauaufsicht vor. Der Ortsvorsteher hofft, dass bis Anfang Juni die Genehmigung erteilt wird. Erst dann kann mit den Abrissarbeiten begonnen werden.

Wegen der Gefahrstoffproblematik werden die Sportkegler der Kegelsportfreunde (KSF) auf ihrer Anlage im Kellergeschoss vorerst keine Heimspiele austragen können. Der Ortsvorsteher konnte allerdings Entwarnung geben, da er davon ausgeht, dass die Abrissarbeiten bis Ende September abgeschlossen sind und die KSF lediglich die ersten Saisonspiele auswärts antreten müssten.

Der Ortsrat richtete seinen Dank an die übrigen Illinger Ortsteile für das Verständnis dafür, dass ein Großteil der Investitionen in den beiden kommenden Jahren Hüttigweiler Projekte betreffen werden. Abschließend stellte Jost fest: „RWE-Aktien müssen für die Maßnahmen nicht verkauft werden.“ Durch Verkauf von Grundstücken und Immobilien seien die Projekte ausfinanziert.