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Auf dünnem Band in die Skate-Saison

Skaten in der Halle: Hamun Zourmand, Lux Massing und Sara Jabri (v.l.) zeigen am Wochenende in Schiffweiler, was sie können. Foto: Thomas Seeber
Skaten in der Halle: Hamun Zourmand, Lux Massing und Sara Jabri (v.l.) zeigen am Wochenende in Schiffweiler, was sie können. Foto: Thomas Seeber FOTO: Thomas Seeber
Schiffweiler. Das Wochenende dürfte den Skatern der Region wunderbar in Erinnerung bleiben. Mit einer Skate-Disco, einem Inlinerhockeyturnier und vielem mehr eröffnete das Skate Network Saar in Schiffweiler die Saison. Kevin Gauer

Das Skate Network Saar feierte am Wochenende in Schiffweiler seine Saisoneröffnung. Bereits zum dritten Mal in Folge wurde dabei die Mühlbachhalle als Schauplatz für die Startschussveranstaltung in die neue Skate-Saison ausgesucht. "Wir sind in der Halle einfach wetterunabhängig. Des Weiteren haben wir ein sehr gutes Verhältnis zur Gemeinde Schiffweiler , die uns diese skatetaugliche Halle zur Verfügung stellt", sagte Caro Becker vom Skate Network Saar .

Am Freitagabend wurde die Veranstaltung mit einer "Slackline-Nacht" eröffnet. Helfer von der Uni Landau hatten laut Caro Becker viele Slacklines in unterschiedlichen Höhen und Längen quer durch die Halle gespannt. "Die verschiedenen Vorführungen und Demonstrationen dauerten sogar bis 4 Uhr morgens", sagte Becker. Die Schnittmenge zwischen dem Skate-Sport und der Slackline-Akrobatik sieht sie beim Einsatz von Körperspannung, Koordination und Gleichgewichtssinn.

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des traditionellen Inlinehockeyturniers des Skate Network Saar , an dem sich viele Mannschaften aus dem Südwesten Deutschlands beteiligten. Am Abend stand dann ein weiteres Highlight auf dem Programm: Die Skate-Night, die vom Jugendbüro der Gemeinde Schiffweiler und vom Verein Rasselbande organisiert wurde, sorgte für eine rekordverdächtige Teilnehmerzahl. "Bei unserer Skate-Disko hatten wir in diesem Jahr 150 Teilnehmer, 50 mehr als im letzten Jahr", freute sich Becker über einen internen Rekord.

Am Sonntag standen Fahrten in Slalomwettbewerben auf dem Plan. In den Kategorien Speed-Slalom und Freestyle-Slalom konnten sich Profis und Anfänger messen. "Für Profis gibt's hier die Möglichkeit Punkte für die Weltrangliste der SEBA zu sammeln", erklärte Caro Becker. "Es sind alle Altersklassen vertreten", merkte Thomas Vilcans an, der an der Organisation beteiligt war. In den Wettbewerben sollte vor allem der eigene Stil im Mittelpunkt stehen. "Die Faszination am Skaten besteht für mich darin, dass man es sich selbst beibringt und dabei einen individuellen Stil entwickelt, in dem man sich selbst ausleben kann", erklärte der Freestyle-Skater.

Ramtin Zourmand ist trotz seiner erst 13 Jahre bereits sehr professionell auf den Inline-Skates unterwegs und nahm am Freestyle-Wettbewerb teil. Zum ersten Mal stand er im Alter von fünf Jahren auf Rollen. Vor dreieinhalb Jahren hat er dann mit dem Freestyle-Fahren angefangen und beherrscht heute eine breite Palette an Tricks. "Jeder Fahrer, der mit einfachen Tricks anfängt, entwickelt irgendwann in Kombinationen einen eigenen Stil", erklärte er. Der Karlsruher trainiert zwischen fünf und sieben Mal pro Woche, jeweils für anderthalb bis drei Stunden. "Das hängt auch immer vom Wetter ab", sagte Ramtin, "und davon, wie viel Spaß es macht und wie gut es klappt", fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu.



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