Atmosphären Check Schiffweiler Atmosphäre-Check bringt neue Ideen

Schiffweiler · Schiffweiler will sich mit dem Blick von außen weiterentwickeln. Workshop sammelte Ideen.

 Die Schiffweiler Workshop-Teilnehmer mit der Futour-Brille für die Sicht von außen auf die Gemeinde.

Die Schiffweiler Workshop-Teilnehmer mit der Futour-Brille für die Sicht von außen auf die Gemeinde.

Foto: Martina Puhl-Krapf

() Heike Glatzel von der Futour-Umwelt-, Tourismus- und Regionalberatung GmbH hat jetzt mit Vertretern der Gemeinde Schiffweiler einen „Atmosphäre-Check“-Workshop veranstaltet. Bei der Ortsbegehung am 10. Mai waren die Stellen und Bereiche mit Verbesserungsbedarf identifiziert und bereits erste Ideen zur Verbesserung aufgenommen worden, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde weiter. Zudem waren Bereiche mit einer hohen Attraktivität und Möglichkeiten zu deren Intensivierung aufgenommen worden.

Im rund dreistündigen Workshop am 23. Juni haben die Teilnehmer nun erste Ideen und best-Practice-Beispiele erörtert. Nicht in allen problematischen Bereichen ist die Gemeinde Schiffweiler zuständig und kann die Situation verbessern, so ein Ergebnis, doch konnten einige neue Ideen zur Verschönerung des Ortsbildes besprochen werden.

Dies waren beispielsweise Verschönerungsmaßnahmen an der Außenfassade der Klinkenthalhalle. Die Blumenkästen könnten neu bepflanzt und die Außenfassade neu gestrichen werden, heißt es. Außerdem wurden viele Werbeschilder betrachtet. Diese vermitteln den ersten Eindruck und sollten möglichst ansprechend gestaltet sein oder entfernt werden.

Aber auch das Freibad in Landsweiler-Reden wurde in Augenschein genommen: Es dient nicht nur der Naherholung, es ist auch für Tages- und Urlaubsgäste wichtig. Das Design und die Farbgebung erinnern an 50er Jahre. Das „Retro-Design“ macht den echten Charme des Bades aus und sollte erhalten bleiben.

Problematisch gesehen wurde die Straße zum Bahnhof Landsweiler-Reden: Der Weg vom Bahnhof zum Erlebnisort ist schwierig und bietet keinen schönen Anblick. Die Unterführung ist sehr unschön und macht einen verwahrlosten Eindruck, der nicht zum positiven Gesamteindruck des Bahnhofvorplatzes passt.

Der Erlebnisort Reden mit Gondwana ist ein wichtiges touristisches Angebot und ein Atmosphärenträger. Die Gestaltung des Eingangskreisels erschließt sich erst auf den zweiten Blick. Von der Anfahrt mit dem Pkw bis zur fußläufigen Erschließung ist die Wegeführung und Ausschilderung problematisch. Es fehlt ein eindeutiger Eingang zum Erlebnisort Reden.

Die Problematik im Bereich Itzenplitzer Weiher mit dem Gelände der Grubenanlage Itzenplitz liegt im Zugang. Der Itzenplitzer Weiher und das Pumphäuschen sind super Atmosphäreträger. Es sollte auch eine möglichst einheitliche Gestaltung und abgestimmte Materialwahl geachtet werden. Die Zufahrt ist sehr unschön und müsste neu gestaltet werden, auch hier ist der erste Eindruck entscheidend. Überflüssige Schilder sollen entfernt werden. Dieser Atmosphäreträger konnte ausgebaut werden.

Die Schulstraße in Heiligenwald bildet den Dorfkern, aber die Verkehrssituation ist problematisch. Außerdem sind an der Straße viele Werbeschilder, die zum Teil auch nicht mehr aktuell sind.

Der Dorfplatz in Schiffweiler ist ein Atmosphäreträger. Optimal wäre hier die gestalterische Einbindung der gegenüberliegenden Straßenseite mit der Bus-Haltestelle, diese ist sehr karg und wenig einladend.

In den kommenden Wochen, so heißt es weiter, werden die Verwaltung und der Bauhof die Verbesserungsmaßnahmen besprechen und gegebenenfalls erste Maßnahmen bereits umsetzen.

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