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Reizvolle Angebote für die Region

Reizvolle Angebote für die Region

Eppelborn. Seit kurzem gibt es das Ilek Illtal - Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept - zu dem sich die vier Illtal-Gemeinden Eppelborn, Illingen, Marpingen und Merchweiler zusammengetan haben (wir berichteten). Vergangenen Donnerstag fand im Big Eppel die Auftaktveranstaltung für die Gemeinde Eppelborn statt, bei der die Bürger über das Projekt informiert wurden

Eppelborn. Seit kurzem gibt es das Ilek Illtal - Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept - zu dem sich die vier Illtal-Gemeinden Eppelborn, Illingen, Marpingen und Merchweiler zusammengetan haben (wir berichteten). Vergangenen Donnerstag fand im Big Eppel die Auftaktveranstaltung für die Gemeinde Eppelborn statt, bei der die Bürger über das Projekt informiert wurden. 20 waren da. Gerade die ländlichen Regionen stünden heute mehr denn je vor vielfältigen Herausforderungen, die gemeinsam angepackt, zu besseren Lösungen führen können, als wenn wir sie alleine schultern, warb Eppelborns Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz für das Projekt. Vor allen Dinge gehe es darum, den Wettbewerb mit anderen Regionen erfolgreich zu bestehen und für die Menschen der Region Illtal Angebote zu entwickeln. Die Region Illtal habe durch den Zweckverband Illrenaturierung die besten Voraussetzungen, erfolgreich zusammenzufinden, ist sich Eberhard Ritsch von der Behörde sicher. Denn die interkommunale Zusammenarbeit werde hier bereits seit 1991 im Naturschutzbereich erfolgreich gelebt. Was lag also näher, als die Projektkoordination in die Hände des Zweckverbandes und seines Geschäftsführers Ulrich Heinz zu legen. Unterstützt wird er dabei von einer Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus den Planungsbüros ArgusConcept und KernPlan, die mit der Durchführung des Ilek Illtal betraut sind. Christian Schreiner von ArgusConcept stellte dann auch schon erste Trittsteine der Region vor. So könne man die Illrenaturierung verstärkt touristisch nutzen, etwa durch Live-Übertragungen aus einem Biber-Bau oder mit Seminaren für Naturfotografen. Weitere Beispiele aus den Bereichen "Jugend, Generation und Bildung", "Freizeit, Kultur und Spiritualität" sowie "Illtal als Marke" könnten eine Entdeckerkarte für das Illtal, Illtalwochen in der Gastronomie, eine Konzertreihe am Bach oder eine regionale Währung sein. In den nächsten Wochen sind jetzt die Bürger gefragt, sich in verschiedenen Ideenwerkstätten einzubringen. Aus dieser Ideensammlung sollen besonders Erfolg versprechende im Anschluss an den Ilek-Prozess nach der Sommerpause weiterentwickelt werden. Die Termine für die Ideenwerkstätten werden auf der Homepage der Region Illtal bekannt gegeben. Darüber oder über den Zweckverband Illrenaturierung unter Telefon (06827) 9029211 kann man auch jetzt schon seine Ideen einbringen. mgs