Petrus bremst den Picobello-Eifer

Mit dem Saubermachen ist das ja so eine Sache. Für die einen ist das regelmäßige Putzen nicht nur Frust sondern auch Freude. Für die anderen wirklich nichts als eine hin und wieder einfach unumgängliche Pflicht. Zu der ersten Kategorie zählen Jahr für Jahr sicherlich diejenigen, die sich zusammenfinden, um in Stadt, Kreis und Land alles picobello sauber zu machen

Mit dem Saubermachen ist das ja so eine Sache. Für die einen ist das regelmäßige Putzen nicht nur Frust sondern auch Freude. Für die anderen wirklich nichts als eine hin und wieder einfach unumgängliche Pflicht. Zu der ersten Kategorie zählen Jahr für Jahr sicherlich diejenigen, die sich zusammenfinden, um in Stadt, Kreis und Land alles picobello sauber zu machen. In geselligen Gruppen trifft man sich da, um möglichst viele Müllsäcke mit dem Unrat anderer Menschen zu füllen. Doch dieses Jahr nämlich, soll es wohl nichts werden mit dem gemeinsamen Putzen. Bereits für die erste Märzwoche anberaumt, kam die Picobello-Aktion im Kreis Neunkirchen nicht über die Freitags-Aktion der Schüler hinaus. Da hieß es samstags: Nichts geht mehr. Der nicht enden wollende Winter hatte die Umweltsünden mit einem Schneekleid bedeckt und somit jeder Aufräumaktion einen weißen Strich durch die Rechnung gemacht. Während die einen - Neunkirchen und Ottweiler - jetzt den Frühlingsanfang am 20. März als neuen Termin ins Auge fassen, haben andere - Illingen - die Aktion ganz abgesagt. Und eigentlich könnte man's ja auch als göttlichen Tipp sehen. Nicht dafür, Dreck liegen zu lassen, sondern dafür, den Schmutzfinken ein für alle mal das Handwerk zu legen, statt ihnen hinterher zu räumen.

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