Pater-David-Voliere im Neunkircher Zoo

Tierpark : Die Pater-David-Voliere würdigt den China-Missionar

Der erste Teil des Drachengartens im Neunkircher Zoo ist so gut wie fertig. Der „Drache“ kommt noch.

  Drei Dinge hat sich Zoodirektor Norbert Fritsch bis Ostern vorgenommen. Dem Besucher sollen dann präsentiert werden: Die ersten Fortschritte im Drachengarten, das neue Fossa-Gehege samt dazugehörender Tiere und ein Steinkauz-Gehege. Schwer geschafft wird zurzeit jedenfalls überall auf dem Gelände. Hier soll es um den Drachengarten gehen. Der entsteht dort, wo einst die mittlerweile längst abgerissene Zoohalle stand. Einsam stehen hier ein paar Toilettenhäuschen auf ansonstem freien Gelände. Neu ist eine schöne rote Voliere. Die Pater-David-Voliere. Benannt nach dem großen Missionar, nach dem auch Hirsche, Frösche und allerlei mehr benannt wurden und der in China tätig war. „Deshalb passt das auch so richtig gut zum Thema Asien.“ In der ritzeratzeroten Voliere, die den Einstieg in den Drachengarten bilden wird, sind beim SZ-Besuch bereits die ersten Tiere drin. China-Sittiche, Männlein und Weiblein. Finanziert worden ist die Voliere im Übrigen zum einen vom Rotary-Club, zum anderen aus Geld, das beim Auflösen eines Vogelschutzvereins übrig war und an den Zoo ging. Zu den Vögeln werden bald noch Pater-David-Hörnchen kommen.

Beim Drachengarten an sich handelt es sich übrigens um ein Projekt des Zoovereins, die Arbeit machen die Zooleute selbst. Man muss laut Fritsch „sehen, wie weit wir kommen“. Denn die weitere Gestaltung des künftigen Drachengartens hängt auch davon ab, was aus der angedachten Umgestaltung des Eingangsbereichs wird. Denn dort müssten dann beispielsweise die Toiletten hin. Auf dem jetzt noch freien Gelände soll auf jeden Fall ein großes Gewächshaus entstehen. Dort kommt der Drachen rein, kein echter natürlich, sondern ein China-Alligator.

Sobald die Klohäuschen weg sind, wird ein Gewächshaus gebaut, in das ein China-Alligator einzieht. Foto: Elke Jacobi

In einem Monat soll der Drachengarten beziehungsweise die Einstiegsvoliere dann offiziell eröffnet werden. Wenn alles gut läuft, kommt der Rest des Gartens im Laufe der folgenden Monate dazu.

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